Obdachlose im Sommer

Im Winter gibt es zahlreiche Aktionen oder Organisationen, die den Obdachlosen durch diese harte Jahreszeit helfen. Ob Kältebus oder Wärmestube, viele freiwillige Helfer unterstützen die Wohnungslosen während dieser Zeit.

 

Aber wie ist das eigentlich im Sommer? Für Dieter Puhl von der Bahnhofsmission am Zoo ist der Sommer sogar die härtere Zeit für Obdachlose.

 

Im Winter gibt es ein umfangreiches Versorgungsnetz, durch mediale Präsenz des Themas gehen zahlreiche Spenden bei den entsprechenden Organisationen ein.

 

Im Sommer lässt all dies jedoch nach. Auch wenn hier die klirrende Kälte aus dem Winter nicht mehr die größte Gefahr darstellt, so unterschätzt man schnell, was es heißt im Sommer auf der Straße zu leben.

 

Zuhause werden Jalousien runtergelassen oder ein Ventilator aufgestellt, die Wohnung oder das Büro soll so kühl wie möglich bleiben. Obdachlose sind den ganzen Tag der Hitze ausgesetzt, teilweise fehlt das richtige Schuhwerk und Obdachlose tragen Winterschuhe bei Temperaturen über 30 Grad.

 

Dringend gebraucht werden sommergerechte Kleidung, Rucksäcke oder Schlafsäcke.

 

Ohne Schlafsack wird auch eine Nacht im Sommer sehr kühl, wenn man unter freiem Himmel schläft. Gerne gesehen sind auch Hygieneprodukte wie Einwegrasierer für Männer oder einfach etwas Mineralwasser oder Saft.

 

Wer nicht mit Gegenständen dienen kann, der kann die Bahnhofsmission auch schon mit kleinen Geldbeträgen unterstützen. Außerdem freut sich Herr Puhl immer über Besuch und informiert auch gerne über seine Arbeit.

 

Also egal ob Gegenstände, Geld oder sogar freiwillige Mitarbeit, die Bahnhofsmission am Zoo freut sich über jede erdenkliche Hilfe. Nur mit ihrer Hilfe kann die Bahnhofsmission diese wichtige Arbeit fortführen.

 

Weitere Infos finden Sie hier>>>

 

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