NATÜRLICHE TIPPS – HEILEN MIT PFLANZEN: Myrrhe

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Schatz der Heiligen Drei Könige – Myrrhe
 
Wie schon in der Bibel zu lesen ist, kamen die Heiligen Drei Könige mit Gold, mit Weihrauch und mit Myrrhe. Die Gleichrangigkeit mit dem kostbaren Edelmetall zeigt schon den hohen Wert, der der Myrrhe vor 2000 Jahren zugesprochen wurde.
Sie wächst an der Westküste Arabiens, also vor allem im heutigen Jemen, sowie im auf der anderen Seite des Roten Meeres liegenden Somalia. Schon die alten Ägypter verwandten die Myrrhe als Räuchermittel bzw. zur Einbalsamierung der Mumien.
 
Wie beim Weihrauch handelt es sich dabei um ein Harz mit hohem Gummianteil. Durch Destillation kann aus diesem Harz ein ätherisches Öl gewonnen werden. In früheren Zeiten war sowohl das Öl als auch das Harz bzw. die daraus gewonnenen Mixturen und Tinkturen für vielseitige arzneiliche Anwendungen im Einsatz, insbesondere bei der Stillung von Blutungen und bei Magenkatarrh. Heutzutage wird Myrrhe vorwiegend als Tinktur in Mund- und Gurgelwässern, bei Zahnleiden und krankem Zahnfleisch, aber auch bei leichten Geschwüren eingesetzt.
 
Seine Verwendung als Räuchermittel hingegen, als das es in der Bibel erwähnt wird, hat es heute praktisch verloren. Anders ist dies jedoch im orientalischem Raum sein, in dem sich schwere süßliche Düfte auch noch im 3.Jahrtausend großer Beliebtheit erfreuen.
Dennoch eine beeindruckende Geschichte von einer als gold gleich gehandelten Pflanze aus der Zeitwende zum Arzneimittel in der Zahnheilkunde des 3.Jahrtausends.
 
Autor: Dr. Arndt Fleischer Mansfelder Str. 13 10713 Berlin
 
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