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NATÜRLICHE TIPPS – HEILEN MIT PFLANZEN 36: Gänsefingerkraut – Wohltat aus dem Arzneigarten der Hildegard von Bingen

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Jeden Mittwoch um 12:10 Uhr mit Dr. Arndt Fleischer.

Das Gänsefingerkraut, auch Silberkraut und Gänserich genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse und ist in Mitteleuropa weitverbreitet. Es verfügt über sehr schöne goldgelbe Blütenblätter, die uns von Mai bis August erfreuen.
In den Arzneischatz hat es bereits im Mittelalter durch Hildegard von Bingen Eingang gefunden und wird auch in den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts immer wieder als Heilmittel empfohlen, insbesondere zur Blutstillung und Wundheilung. Diese Wirkung beruht im wesentlichen auf dem hohen Gehalt an Gerbstoffen sowie an Flavonoiden nebst anderen pharmazeutisch wirksamen Inhaltsstoffen.
Aus diesem Grund wird es auch meist als innerlich und äußerlich angewandtes Adstringens, also zusammenziehendes Mittel, eingesetzt. Hierbei benutzt man die gesammelten Blätter und Blüten, und zwar unter dem Namen „Herba anserinae“. Di
Auf Grund der zusammenziehenden Wirkung wird diese Pflanze bei leichten Durchfallerkrankungen aber auch zur lokalen Anwendung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum eingesetzt, also mit einer medizinischen Indikation, wie sie bereits im Mittelalter beschrieben wurde.
Ähnliches gilt auch für die Verwendung bei leichten Regelbeschwerden, die schon zu Zeiten von Hildegard von Bingen mit dieser Pflanze gelindert wurden.
Eine solche traditionelle Heilpflanze, wie das Gänsefingerkraut, hat also seine Bedeutung über die Jahrhunderte hinweg behalten können, insbesondere da auch keine schwerwiegenderen Nebenwirkungen bekannt sind.

 

Hier können Sie diesen Tipp nachhören:

 

 


 

 

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