Mit Zelt, Schlafsack und Wanderstiefeln: So wird der Campingurlaub ein voller Erfolg

Egal, ob man auf der Suche nach einem Abenteuer ist oder einfach ohne Hast die Natur genießen möchte: Zelten ist genau die richtige Wahl für eine Auszeit von der Großstadt. Bevor es aber raus aus Berlin geht, sollte man einige notwendige Vorbereitungen treffen, damit der Campingtrip auch ein echter Erfolg wird.

 

Anreise mit Bahn, Fahrrad oder Auto festlegen

Zunächst steht die Entscheidung an, wie man alle notwendigen Utensilien zum eigentlichen Zielort transportiert. Ein kleines Zelt, Kochgeschirr, Ersatzkleidung und Hygieneartikel passen in einen Rucksack, so dass man zu Fuß oder mit dem Rad aufbrechen kann. Weitere Strecken lassen sich dann mit dem Zug bestreiten. Wer allerdings auch beim Zelten gerne ein wenig mehr Komfort haben möchte, setzt auf das Auto. Mit dem eigenen Pkw können neben dem Zelt auch ein Grill, mehr Kleidung und die Fahrräder mitgeführt werden. Für die meisten Autos gibt es zudem Dachboxen wie diese, die den Stauraum deutlich erweitern. So muss man auch beim Campen auf nichts verzichten. Gerade für Familien mit Kindern ist diese Option deutlich angenehmer.

 

Das richtige Zelt auswählen

Vom leichten Zelt für eine Person bis zum geräumigen Familienzelt ist das Angebot groß. Die richtige Auswahl macht den Urlaub schöner, da für alles genügend Platz ist. Idealerweise sollte das Zelt immer für eine Person mehr ausgelegt sein, damit Camper und Gepäck bequem Platz finden. Wichtig ist neben der Größe auch ein Blick in die Art des Aufbaus. Während sich ein Wurfzelt quasi selbst aufbaut, benötigen andere Modelle wie ein Kuppel- oder Pyramidenzelt vielleicht etwas Übung. Daher empfiehlt sich zur Sicherheit ein Probedurchlauf im eigenen Garten.

 

Strecken und Aufenthalte planen

Ein großer Vorteil des Campens ist die Freiheit. Statt fester Hotelreservierungen – inklusive strikter An- und Abfahrtszeiten – muss man sich beim Zelten nach niemandem richten. Das ist in der Theorie zwar richtig, ein ungefährer Plan kann aber trotzdem nicht schaden. Gerade zur Hochsaison sind Campingplätze nämlich schnell überfüllt, und Wild-Campen ist zumindest in Deutschland in der Regel verboten. Wer also zumindest eine grobe Übersicht hat, wann er wo sein möchte, ist klar im Vorteil.

 

Eine Checkliste erstellen

Ob man sich nun für einen klassischen Campingausflug entscheidet oder das deutlich komfortablere „Glamping“ bevorzugt: Eine Checkliste gibt Sicherheit im Vorfeld. Ersatzkleidung, Medizin, Handtücher oder auch die Lieblingskissen der Kinder sollen schließlich in jedem Fall dabei sein. Wer sich in Ruhe eine Liste der wichtigsten Gegenstände zusammenstellt, kann seinen Urlaub dann ganz entspannt genießen.

 

Einen Plan B für den Notfall überlegen

Ein Campingurlaub steht und fällt mit dem Wetter. Zwar kann man auch bei Regen im Zelt eine schöne Zeit haben, vor allem dann sind allerdings die passenden Utensilien wichtig: Ein dicker Schlafsack, eine batteriebetriebene Lampe, ein mobiles Radio und ein gutes Buch gehören mit ins Reisegepäck. Für den Fall, dass das Wetter nicht besser wird, hilft ein guter Plan B. So angenehm ein Campingurlaub auch sein mag: Wenn er sprichwörtlich ins Wasser fällt, sollte man die Zelte abbrechen und es sich lieber auf der heimischen Couch bequem machen.

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