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Mit Smartphones den Alltag besser meistern

smartphone-alltag2Im fortgeschrittenen Alter entdecken Viele die Lust auf Technik und Kommunikation mittels Smartphones neu — denn die neuen Technologien erweisen sich als praktische Begleiter durch den Alltag. Seien es Mails, Videotelefonie, Kartendienste oder Informations-Apps: Senioren profitieren von den ihnen bisher unbekannten Möglichkeiten eines multifunktionalen, kleinen Hosentaschen-PCs.

 

Leichte Bedienbarkeit, gut lesbares Display, schnellere Kommunikation

 

Die Vorteile von Smartphones, die mittels Berührung (Touchscreen) gesteuert werden, liegen klar auf der Hand: Sie sind intuitiv zu bedienen; per Fingergesten können nach kurzer Gewöhnungszeit viele sonst nicht auf Anhieb verständliche Befehle ausgeführt werden; und das große, farbige, gestochen scharfe Display ist mit der integrierten Zoom-Funktion gut lesbar. Via mobilem Internet lassen sich viele einfache Aufgaben (wie das Verschicken von Fotos und E-Mails) erledigen, ohne gesondert den Computer hochfahren zu müssen — die Kommunikation wird somit schneller und leichter.

 

Smartphone ist nicht gleich Handy. Das muss beachtet werden: Technikaffinität muss zwar nicht vorhanden sein, dennoch sollte sich jeder Benutzer eines Smartphones ein Grundverständnis für dessen Funktionsweise aneignen. Bei der Anschaffung eines Smartphones gilt es zu bedenken

 

dass es sich um kein Handy im eigentlichen Sinne handelt — Smartphones sind Mini-Computer mit einem Betriebssystem, das Telekommunikationsfunktionen (Telefonie, sms-Versand) besitzen

 

dass Smartphones keine Spielgeräte für Erwachsene sind, auch wenn sie mit der visuellen Aufmachung ihrer Benutzeroberfläche diesen Eindruck vermitteln

 

dass man mit einem Smartphone sein E-Mail-Konto verbindet, installierte Apps synchronisiert und weitere sensible Daten preisgibt. Im alltäglichen Gebrauch muss das Gerät also mit einer höheren Aufmerksamkeit bedacht werden

 

dass, falls ein Smartphone in falsche Hände gerät, die SIM-Karte gesperrt und eventuelle Passwörter für den E-Mail-Zugang und andere Mitgliedskonten in Apps von Drittanbietern geändert werden müssen. (Weitere Infos gibt es hier.)

 

Die verschiedenen Betriebssysteme

 

smartphone-alltagBeim Smartphone wählt man hauptsächlich zwischen Betriebssystemen, die dann das jeweilige Gerät vorgeben. Android ist ein Betriebssystem von Google. Am gängigsten für Android sind Smartphone-Geräte der Marken Samsung, SonyEricsson und Huawei.

 

Windows Phone ist das mobile Pendant zum Windows-Betriebssystem, das man von PCs und Notebooks kennt. Viele Nokia Modelle der Serie „Lumia“ sind mit dieser speziellen Windows-Version für Mobilgeräte ausgestattet.

 

iOs ist das bekannte Betriebssystem von Apple. Es läuft nur auf den von Apple produzierten iPhones. In Zukunft werden sich die Betriebssysteme von Firefox und Ubuntu etablieren.

 

Ein Smartphone braucht den richtigen Tarif

 

Ohne Internetzugang kann ein Smartphone nicht das sein, was es sein soll: smart sein. Das heißt: Viele Aufgaben gleichzeitig übernehmen, für die man einzeln viel zu viel Zeit aufwenden müsste (zum Beispiel das Aufrufen und Abfragen von mehreren E-Mail-Konten gleichzeitig). Ein Smartphone kann sich über WLAN und über die Netze eines Anbieters für mobiles Internet mit dem Netz verbinden. Doch obwohl man außerhalb der eigenen vier Wände, wo man für gewöhnlich einen WLAN-Router hat, an ausgewählten Orten auf WLAN-Empfang zurückgreifen kann (zum Beispiel an einigen Bahnhöfen oder in Cafés), reichen die spärlichen Verbindungen natürlich nicht aus, um auf dem Laufenden zu sein.

 

Ein Smartphone-Tarif, bei dem neben dem Telefonieren und sms-Verschicken auch eine Flatrate für das mobile Internet inklusive ist, ist für Einsteiger die beste Lösung. Zu einem festen monatlichen Preis hat man somit permanenten Zugriff auf das Internet, kann oft unbegrenzt telefonieren oder Kurzmitteilungen verschicken. Wie man bei Anbietern wie simyo oft sehen kann, werden Einsteiger-Smartphones sogleich mit einem Tarif bestückt, der eine Flatrate fürs mobilen Netzzugang enthalten (Im Gegensatz zu „normalen“ Handys, die eine solche Flatrate nicht brauchen; diese haben dann stattdessen meistens eine Flatrate fürs Telefonieren und für Kurznachrichten.)

 

Weitere Informationen
Bei connect.de werden Einsteiger-Smartphones inklusive technischer Besonderheiten vorgestellt.

 

Was mobiles Internet genau ist, was man damit machen kann und warum mittlerweile fast jedes Smartphone davon Gebrauch macht, gibt es hier zu sehen.

 

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