Es weihnachtet sehr…

Den Nikolaus und den 2. Advent hätten wir hinter uns. Noch 2 1/2 Wochen bis Weihnachten. Dieses Jahr fällt es mir noch schwerer als sonst, weihnachtliche Gefühle zu entwickeln. Wir spielen die schönsten Weihnachtshits, trinken unseren Glühwein auf den Weihnachtsmärkten in strahlender Sonne bei über 10 Grad plus, im Fernsehen läuft Wintersport.

 

In den Skigebieten laufen die Schneekanonen auf Hochtouren, wenn es die Temperaturen zulassen – und das ist nur hoch oben. Die Wetterfrösche prognostizieren, dass es in Zukunft ohnehin nur jenseits der 2.000 Meter Marke möglich sein wird, Ski zu laufen. Ach ja, die Klimakonferenz tagt in Paris. Zur Halbzeit noch wenig konkretes. Und unruhig war es auch jedes Jahr vor den Festtagen. Besatzung und krieg war auch zu der Zeit, als der Kaiser Augustus bzw. sein Landpfleger Quirinius die Volkszählung in Judäa anordnete.

 
Auch dieses Jahr wird der Gottessohn wieder in eine unruhige Welt hinein geboren werden. Mit dem Krieg gegen den IS und der Massenflucht ist es vielleicht noch ein wenig herber als sonst. Was bleibt uns übrig? Nur die Hoffnung, dass der Gesang der Engel vom Frieden auf Erden irgendwann einmal Gehör finden wird. Kleine Zeichen des Friedens und der Versöhnung im eher privaten Umfeld, damit das Licht der Hoffnung nicht ganz verlöscht.

 

Aber dieses Jahr ist es mehr denn Je das Singen im dunklen Wald.

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