Lieber reich und gesund als arm und krank – Mahler meint am 26.08.2019

160203_Mahlermeint_bannerNach dem Urlaub haut man frisch motiviert wieder rein. Schließlich muss es weiter gehen – am besten steil nach oben. Die Geschichte von John D. Rockefeller hat mich ins Nachdenken gebracht. Als junger Mann war der Sohn deutscher Auswanderer stark und unverwüstlich. Als Geschäftsmann trieb er sich gnadenlos zu Höchstleistungen an. Mit 33 hatte er seine erste Million verdient. Mit 43 war beherrschte er das größte Wirtschaftsunternehmen der Erde und mit 53 war er der reichste Mensch und der erste Dollarmilliardär. Seinen Erfolg hatte er mit seiner Gesundheit und seiner Lebensfreude bezahlt. Er verdiente zwar pro Woche eine Million Dollar, sah aber aus wie eine Mumie. Und er war einsam und verhasst. Er konnte nur noch Zwieback mümmeln und Milch schlürfen. Die Zeitungen hatten seinen Nachruf schon gedruckt und niemand gab ihm noch eine Lebenschance. In langen, schlaflosen Nächten fand er einen Ausweg. Rockefeller erkannte die Sinnlosigkeit, am Geldanhäufen kaputt zu gehen. Er beschloss, sein Vermögen gegen die Nöte der Welt einzusetzen. Er gründete die berühmten Rockefeller-Stiftungen. Sein Geld ging in alle Teile der Erde, an Universitäten, Krankenhäuser und Missionsgesellschaften. Seine Millionen halfen, das Penicillin zu entdecken und Malaria, Tuberkulose, Diphterie und andere Krankheiten zu besiegen. Und es geschah das Wunder: Er konnte wieder schlafen, Bitterkeit und Hass wichen aus seinem Herzen und machten der Dankbarkeit und der Liebe Platz. Rockefeller wurde gesund und starb mit 98 Jahren – reich, großzügig und lebenssatt.

Lieber reich und gesund als arm und krank – Mahler meint am 26.08.2019
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