Leichtsinn und Verantwortung.

Ok. Wir haben am Freedom Day die Masken vom Gesicht gerissen und haben wieder angefan-gen, die Freiheit zu atmen. Vielleicht waren im Rausch ein wenig zu übermütig. Die Inzidenzen steigen seitdem unaufhörlich, eine neue Variante ist im Geschäft. Was im Herbst sein wird, weiß keiner. Ich war am Wochenende viel unterwegs. Die Menschenmassen knüllen sich, in den Läden, in den Fußgängerzonen, in Stadien, auf Festivals. Endlich wieder – völlig losgelöst nach 2 Jahren Leben mit angezogener Handbremse.

Ich kenne die Tradition in asiatischen Ländern. Lange vor Corona haben sich die Menschen dort den Gefallen getan, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen und aufs Händeschütteln zu verzichten. Den Viren keine Chance! Und nicht nur den Corona-Viren, sondern auch der Grippe, den Affenpocken und was auch immer. Warum tun wir das nicht aus Rücksichtnahme und weil wir einander respektieren und das eigene und das fremde Leben schützen und be-wahren?

Wie einfach wäre es, einfach einen neuen Trend zu kreieren, auch wenn er aus einer anderen kulturellen Tradition kommt? Es wäre weniger als ein Opfer, sondern nur eine Menschen- und lebensfreundliche Geste.

Wie wär‘s – wollen wir nicht einfach damit anfangen? Ein Leichtes: Weiter Maske tragen und uns durch ein freundliches Lächeln und die Namaste-Geste grüßen? Kostet nichts und ist ein-fach nur rücksichtsvoll. Wollen wir einen Trend kreieren? Ich bemühe mich – sind sie dabei?

Leichtsinn und Verantwortung.
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