Lange Nacht der Religionen

Lange Nacht der Religionen_300_200Fast 100 Synagogen, Kirchen, Moscheen, Tempel und Gemeinde-häuser öffnen am 6. September ihre Türen: An der dritten «Langen Nacht der Religionen» beteiligen sich neben Christen, Juden, Muslimen und Buddhisten auch zahlreiche andere teils wenig bekannte Glaubensgemeinschaften. Das sagte Koordinator Thomas Schimmel bei der Vorstellung des Programms.

 

Besucher können sich in Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen oder Hausführungen über die verschiedenen Religionsgemeinschaften informieren.

 

Ziel der Langen Nacht ist es die Vielfalt der Religionen zu präsentieren und den Dialog zwischen den Glaubensgemeinschaften zu fördern, sagte Schimmel.

 

Berlin gilt mit mehr als 250 Religionsgemeinschaften als eine der vielfältigsten multireligiösen Metropolen in Europa. Voraussetzung für die Beteiligung an der «Langen Nacht der Religionen» mit einem eigenen Programm ist, dass die Religionsgemeinschaften sich zu Toleranz und Menschenrechten bekennen, hieß es.

 

Ziel aller Religionen seien Frieden und Gerechtigkeit, sagte
Schimmel: «Eine Religion, die das nicht will, ist eigentlich keine Religion.» Missionierung ist nicht das Ziel der Langen Nacht der Religionen, betonte der Geschäftsführer der Stiftung «1219» für interreligiösen und interkulturellen Dialog.

 

Die «Lange Nacht der Religionen» wird am 6. September schon um 12 Uhr mit einem einstündigen Dialogtreffen auf dem Gendarmenmarkt eröffnet.

 

Informationen zum Programm finden sie hier.

 

 

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