Lästige Kalkflecken und Ablagerungen ganz einfach loswerden

Gerade hat man die ganze Wohnung geputzt und auch das Bad ist blitzblank, da bilden sich schon wieder die ersten Flecken auf den glänzenden Armaturen. Kalk – in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland ist das ein lästiges Problem. Er kann bei Elektrogeräten zum Defekt führen und auf Oberflächen unschöne Ablagerungen hinterlassen, wenn man nicht rechtzeitig etwas dagegen tut. Doch schon mit ein paar Haushaltsmitteln erzielt man gute Ergebnisse.

Das Problem angehen, bevor es teuer wird
Wer sich rechtzeitig informiert, kann Probleme mit Kalk im Trinkwasser schon im Ansatz bekämpfen. Die Gemeinde- und Stadtverwaltungen geben den Bürgern Auskunft über die Qualität des Wassers. Der sogenannte Härtegrad wird auf einer Skala von 0 bis 21 gemessen. Er gibt an, welchen Kalkanteil das Trinkwasser hat. Liegt der Härtegrad zwischen 0 und 7, spricht man von “weichem” Wasser mit wenig Kalk. Trinkwasser mit Werten über 14 gilt dagegen als “hartes” Wasser. Für Spülmaschinen haben diese Werte besondere Bedeutung: Kalthaltiges Wasser zerstört langsam, aber sicher die Leitungen und Dichtungen. Deswegen ist es sinnvoll, regelmäßig spezielle Reinigungstabs in die Maschine zu geben, die es auch von den großen Markenherstellern wie Somat gibt. Die Spülmaschinenreiniger lösen unter anderem Kalkablagerungen in Leitungen und Sprüharmen und schützen das Gerät dadurch vor Beschädigungen.

Haushaltsmittel als Alternative zu professionellen Reinigern
In Haushalten mit “hartem” Wasser lagert sich der Kalk schnell in Waschbecken und Dusche, an den Armaturen und auf den Fliesen ab. Dies sorgt für einen erhöhten Reinigungsaufwand: Werden die Oberflächen nicht nach jeder Benutzung oder zumindest täglich gesäubert, bildet sich darauf schnell ein milchiger Kalkschleier. Der Klassiker unter den Rettern ist Essigessenz – sie kostet wenig und ist sehr wirkungsvoll. Einfach ein paar Tropfen auf einen Schwamm geben, die betroffenen Stellen abwischen und auf stark verkalkten Stellen einwirken lassen. Anschließend mit einem feuchten Lappen abwischen und fertig. Der Kalk löst sich nach einer chemischen Reaktion ganz einfach ab. Einen ähnlichen Effekt hat Zitronensäure.

Bei der Verwendung dieser Hausmittel sollten Einmalhandschuhe getragen werden, damit sie die Haut nicht angreifen. Sind manche Stellen danach immer noch fleckig, hilft Zahnpasta. Ihre kleinen Putzkörper funktionieren wie ein Politurmittel. Der Geheimtipp für Kalkablagerungen in der Toilette ist Cola: Einfach eine große Flasche hineinschütten, mit einem Tuch auf besonders stark verkalkten Stellen verteilen und über Nacht einwirken lassen.

Vorsicht bei Kaffeemaschinen
Die genannten Hausmittel helfen aber nicht immer, manchmal können sie sogar schädlich sein. Viele Hersteller von Kaffeemaschinen – vor allem von Vollautomaten – weisen ihre Kunden darauf hin, dass man keine Säure gegen Kalk in der Maschine nutzen darf. Manche Hersteller bieten eigene Reinigungsmittel an. Vor allem die Dichtungen dürfen nicht zerstört werden. Werden sie durch Kalk oder durch eine Reinigung mit Essig porös, dann kann das das ganze Gerät zerstören. Hier sollte man besser auf die Herstellervorgaben achten. Für den menschlichen Körper ist Kalk im Wasser übrigens ungefährlich. Er bewirkt nur, dass die Haut etwas trockener wird. Im Trinkwasser sorgt er dafür, dass dem Körper genug Calcium und Magnesium zugeführt wird.

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