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Kurz, knackig, kompliziert? Die Sache mit den URLs

urlSie sind die Wegweiser des Internets, jeder nutzt sie zur Navigation: Die Rede ist von Internetadressen, den sogenannten URLs. „URL“ ist die Abkürzung für „Uniform Resource Locator“, was so viel bedeutet wie „einheitlicher Quellenanzeiger“. URLs sind dafür da, dass Inhalte eindeutig identifizierbar sind und vom Nutzer angesteuert werden können. Das klingt erst einmal praktisch, ist es aber oft nicht. Wir schauen uns die Gründe dafür an und werfen einen Blick auf einen Lösungsansatz.

 

Das Problem

 

Im besten Fall ist eine URL kurz, knackig und frei von Sonderzeichen – so kann der Nutzer sie sich gut merken und es stellt auch kein Problem dar, sie per Hand einzutippen. Das sind für Website-Betreiber wichtige Kriterien, denn sie verbessern nicht nur die Nutzbarkeit, sondern auch den Wiedererkennungswert einer Seite. Geht es um die eigene Onlinepräsenz, stellen die anfangs genannten Anforderungen an eine URL keine Hürde dar, schließlich kann man sich seine Webdomain selbst aussuchen.

 

Im wahrsten Sinne des Wortes unübersichtlich wird es aber, wenn man vorhat, die eigene Social-Media-Präsenz auf LinkedIn, Xing, Facebook oder ähnlichen Portalen einzubinden. Die URLs dieser individuellen Seiten sind nicht nur extrem lang, sondern auch geprägt von Zahlen- und Zeichenkombinationen – die sich kein Mensch merken kann oder gar händisch in den Browser eintippen möchte.

 

Die Lösung

 

Um überkomplexen URLs, die Nutzern und Unternehmern aufgrund ihrer Länge und damit verbundenen geringen Praktikabilität das Leben schwer machen, den Zahn zu ziehen, wurden die sogenannten Vanity-URLs entwickelt. Der Name ist Programm, denn ähnlich wie beim bekannten Modemagazin Vanity Fair geht es bei den gleichnamigen URLs schlicht darum, gut auszusehen.

 

Vanity-URLs sind im Gegensatz zu automatisch generierten URLs, die unzählige Parameter und Sonderzeichen enthalten, kurz, einprägsam und deshalb leicht zu merken und einzutippen. Technisch gesehen handelt es sich dabei um Weiterleitungen, ähnlich den telefonischen Weiterleitungen für leicht zu merkende Nummern wie die Notrufe 110 und 112. Tipps, wie man mithilfe von Vanity-URLs elegant auf die eigene Facebook-, Xing- oder LinkedIn-Präsenz verlinkt, findet man zum Beispiel bei 1&1.

 

Solche „gutaussehenden“ Internetadressen – wie etwa die Vanity-URL unserer Facebook-Seite – können Websites zu mehr Klicks und einer besseren Nutzer-Wahrnehmung verhelfen. Menschen sind nun einmal von Natur aus bequem und können sich kurze, knackige Begriffe besser merken als endlose, willkürliche Zeichenkombinationen.

 

Bildrechte: Flickr URL Sam Azgor CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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