Kulturparadies am 19.10.2012

“Ungezähmt – Mein Leben” Karin Baal im Wintergarten Varieté

“Ungezähmt – Mein Leben” die Autobiografie von Schauspielerin KARIN BAAL. Am Erschienen, am vergangenem Dienstag. Die Buchpremiere steht aber noch bevor und zwar kommenden Montag, 22. Oktober im Rahmen der SPOTLIGHTS-Reihe im Wintergarten Varieté Berlin.

 

Karin Baal erzählt in diesem Buch ihre bewegende Lebensgeschichte. Wie sie als 15-jähriges Arbeitermädchen sich gegen 700 Mit-Bewerberinnen für die Rolle der eiskalten Schönen in „Die Halbstarken” durchgesetzt hat.
Es folgen unzählige Filme (u.a. „Berlin Alexanderplatz” und „Lili Marleen” von Rainer Werner Fassbinder, Edgar-Wallace-Verfilmungen). Aber auch privat geht es turbulent zu: vier Ehen, Alkoholeskapaden, so wie es sich für eine echte Filmdiva gehört.
Heute, mit 72 Jahren, lebt Karin Baal in Charlottenburg. Sie ist eine der profiliertesten deutschen Schauspielerinnen und dreht noch immer Filme. Oft genug haben Journalisten angeklopft, um die Rechte an ihrer Biografie zu erwerben, aber sie hat stets abgewehrt. Jetzt erzählt sie selbst. Kommenden Montag im Wintergarten Varieté.

 

KNUT ELSTERMANN führt durch das Gespräch, ANNA THALBACH liest Auszüge aus dem Buch.

 

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Tickets bekommen Sie ab 11,90€ unter der Tickethotline 030 588 433 oder zum Selberdrucken zu Hause (hier ohne Gebühren) unter www.wintergarten-berlin.de

 

Für Elise…keine typische Lolita Geschichte!
Sie mag klassische Musik. Und ihr Name erinnert an das wohl bekannteste Klavierstück von Beethoven. Aber Elise, das 15-Jährige Mädchen hat mit Für Elise nichts am Hut. Denn die Ohrwurm-Melodie erinnert Sie an den Musikgeschmack ihrer Mutter. Und die ist ein rotes Tuch in Wolfgang Dinslages sensiblem Beziehungsdrama.

 

Elise (Jasna Fritzi Bauer), mitten in der Pubertät. Ihre Mutter Betty (Christina Große) hat gerade ihren Mann bei einem Unfall verloren und betäubt den Schmerz mit exzessiven Partys, schnellem Sex und viel zu viel Alkohol.
Der fruchtbarste Boden für eine konfliktreiche Beziehung zwischen dem Teenie und der Mutter. Bis Ludwig (Hendrik Duryn) im Leben der beiden Frauen auftaucht. Ein neuer Mann, gutaussehend, sensibel, nachdenklich und aufmerksam. Aber seine Aufmerksamkeit gilt nicht so viel der Mutter, sondern der 15 jährigen Elise. Und sie scheint diese Aufmerksamkeit eines erwachsenen Mannes zu genießen.

 

Für Elise, ein Film zum Nachdenken. Unverhüllt und realistisch. Die Schauspieler sind großartig und auch die erzählte Geschichte sehr nah am Menschen gebaut. Hier bei uns läuft der Film im Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße in Mitte.

 

Jedermann

Brigitte Grothum, führt Regie
Francis Fulton-Smith, spielt den Jedermann
Barbara Wussow, spielt die Buhlschaft

 

Gestern sind die jedermann Festspiele gestartet, Zum nunmehr 26. Mal wird das Stück noch bis zum 28. Oktober im Berliner Dom zu sehen sein.

 

Das bekannte Stück von Hugo von Hofmannsthal handelt vom wohlhabenden Jederman ,der sich mit dem unerwarteten Tod konfrontiert sieht, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht, noch seine Freunde, noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten. In dem Spiel treten der Tod, der Teufel und auch der Mammon personifiziert auf und alles dreht sich um die Frage: Was ist wirklich wichtig im Leben.

 

Brigitte Grothum führt Regie bei dem Theaterstück, das seit 1987 in Berlin jährlich aufgeführt wird.

 

Jedermann. Im Berliner Dom läuft das Stück vom 18.bis 28. Oktober. Die Vorstellungen beginnen um 20Uhr, am Wochenende gibt es eine zusätzliche Vorstellung um 15Uhr. Karten kosten zwischen 20 bis 61€ im Vorverkauf.

 

 

 

Kulturparadies am 19.10.2012
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