Kinderschutzpreis hilft Mädchen bei der Selbstverteidigung

Hamburg (epd). Der mit 20.000 Euro dotierte HanseMerkur Preis für Kinderschutz geht in diesem Jahr an den Frankfurter Verein „Frauen in Bewegung Kampfkunst und Bewegung“. Zehntausende Teilnehmerinnen hätten bereits von den Gewaltpräventions- und Selbstverteidigungskursen des Vereins profitiert, teilte das Versicherungsunternehmen HanseMerkur mit. Drei jeweils mit 10.000 Euro geförderte Anerkennungspreise gingen bei der Verleihung am Dienstag in Hamburg an den Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Mecklenburg-Vorpommern, das Jugendprojekt „Juuuport“ in Hannover und das Hamburger Werner Otto Institut.
Der DRK-Landesverband in MV wird ausgezeichnet für das Projekt „Rette sich, wer’s kann – Schwimmen lernen im Kindergarten“ ins Leben zu rufen. 2009 hatte der DRK begonnen, in vier Kitas kostenlosen Schwimmunterricht anzubieten. Inzwischen hat sich das Projekt bundesweit in 84 DRK-Kita-Einrichtungen etabliert.
Das Projekt „Juuuport“ in Hannover hilft seit 2010 jugendlichen Opfern von Online-Mobbing und Gewalterfahrungen im Netz. Jugendliche beraten in diesem Fall Jugendliche.
Das Hamburger Werner Otto Institut wird ausgezeichnet für sein bundesweit einmaliges Programm „Kommunikation mit unterstützenden Gebärden – ein Eltern-Kind-Gruppenprogramm“ (KUGEL). Das Programm lehrt Eltern entwicklungsverzögerter Kinder lautsprachunterstützende Gebärden, um mit ihnen zu kommunizieren.
Der HanseMerkur Preis für Kinderschutz wird seit 1980 ausgeschrieben. Bisher wurden Preisgelder von mehr als 1,3 Millionen Euro ausgeschüttet.

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