Ist es sinnvoll, die Luxusuhr zu versichern?

Nicht wenige sparen ein halbes Leben lang, um sich einen edlen Zeitanzeiger leisten zu können. Schließlich kosten hochwertige Armbanduhren entsprechend der Qualität und Kunst der unterschiedlichen Uhrenmanufakturen, schnell viel Geld. Luxusuhren von Patek Philippe, Breitling, Tudor, Rolex oder Cartier sind nicht nur edel im Aussehen – auch der hohe Preis ist den meisten bekannt. Somit ist es für den durchschnittlichen Uhrenliebhaber nicht einfach, an sein Lieblingsstück zu kommen. Umso wichtiger ist es, sich, wenn es dann geklappt hat, mit der Frage auseinanderzusetzen, ob es sinnvoll ist, die Luxusuhr zu versichern. Denn es kann schnell passieren, dass diese beschädigt oder gestohlen wird. Selbst ein Verlust auf einer Reise ist nicht ausgeschlossen. Was also kann getan werden?

Spart man für seine Lieblingsuhr eine Menge Geld und investiert man dieses dann letztendlich in den edlen Chronographen, will man ihn entsprechend gut schützen. Dabei muss es sich nicht immer gleich um einen Zeitanzeiger jenseits der 50.000 Euro handeln. Ebenfalls Luxusuhren unter 4.000 Euro von Tudor zeigen sich edel und qualitativ hochwertig am Handgelenk. Und wie alle anderen auch, ist es entsprechend wichtig, diese abzusichern, sollte es zu einem Schaden oder Verlust kommen. Schließlich haben nicht gerade wenige jahrelang auf eine solche Uhr hingearbeitet oder gesucht, bis jemand die Lieblingsuhr zu einem vertretbaren Preis und in gutem Zustand, gebraucht angeboten hat. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Investition geschützt werden soll.

Sicherheit wird im Allgemeinen immer wichtiger. Nicht nur für Besitzer von Luxusuhren. Dennoch sollte man, ist ein edler Chronograph im Haus, zumindest ein Mindestmaß an Schutz für den hochwertigen Zeitanzeiger bieten. Wie wir am 7. Juli zusammen mit Wolfgang Werner von Werner Sicherheitstechnik ausführlich beleuchtet haben, bringt der Schutz der eigenen vier Wände ein sicheres Lebensgefühl sowie Sicherheit für die Wertgegenstände im Haushalt.

Um lediglich die Luxusuhr zu versichern, unabhängig davon, ob diese ein Alltagsgegenstand oder ein Investment ist, bietet sich selbstverständlich eine Versicherung an. So offerieren diverse Versicherungsträger speziell für Luxusgüter oder auf Feinschmuck zugeschnittene Versicherungspolicen. Vorsicht ist jedoch geboten, denn die wenigsten treten für Schäden ein, die durch Eigenverschulden Zustandekommen. Generell zielt die Versicherung auf den Diebstahl oder den Verlust ab. So wird sichergestellt, dass der Besitzer der Uhr zumindest den Wert der Luxusuhr bei Vertragsabschluss zurückerhält. Haben sich die Preise also kaum geändert, wäre es nach einem Diebstahl möglich, das gleiche Modell noch einmal zu kaufen – vorausgesetzt, es ist verfügbar.

Wer nun über eine Hausratversicherung verfügt, kann berechtigterweise die Luxusuhr über diese bei einem nicht selbstverschuldeten verschwinden geltend machen. Jedoch muss, falls ein edler Chronograph bereits vorhanden ist, dieser separat bei Vertragsabschluss mit angegeben werden. Wird er während das Versicherungsverhältnis erst nachträglich dem Hausstand hinzugefügt, gilt es diesen samt Wert umgehend an den Versicherungsträger zu melden.

Denn bei luxuriösen, kostspieligen oder antiquierten Uhren, muss zum einen die Versicherungssumme angepasst werden. Zum anderen sind diese, wenn sie aus hohem Edelmetall bestehen, nicht ausnahmslos in der Hausratversicherung mit eingeschlossen, sondern müssen gesondert versichert werden. Verwunderlich ist das insofern kaum, denn eine hochwertige Luxusuhr übersteigt schnell den Wert einer klassischen Hausratversicherung. Ob die Uhr letztendlich über den Hersteller selbst oder ein Versicherungsunternehmen versichert wird, ist jedem freilich selbst überlassen. Sinnig ist es, jedoch vor einem Kauf eine kurze Recherche in dieser Richtung zu unternehmen.

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