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Immobilientipp: Maklerimage – Makler werden ist nicht schwer…

Matthias Gutsche unser Experte in Immobilienfragen.

Matthias Gutsche unser Experte in Immobilienfragen.

Der 98.2 Radio Paradiso Immobilientipp mit unserem Experten Matthias Gutsche

Jeden Mittwoch von 20 bis 21 Uhr ist Herr Gutsche unser Gast im Studio und beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Immobilien

Schicken sie ihre Fragen an expe[email protected] oder rufen Sie während der Livesendung zwischen 20 und 21 Uhr, direkt im Studio an. Telefon: 030 / 80 500 80

 

 

Das Image der Makler ist vorsichtig formuliert vielschichtig: Es reicht von „unerlässlich“ bis leider auch völlig „überflüssig“ !

 

Makler verdienen angeblich zu viel  Geld für wenig Leistung und werden als bessere „Schlüsselhalter“ / „Türöffner“ ohne Ausbildung angesehen.

 

Trotz aller Vorurteile reicht der Aufgabenbereich eines Maklers in Wahrheit deutlich weiter, umfasst verschiedene Fähigkeiten und somit Tätigkeiten:

 

Makler sind, wenn sie ihren Job richtig verstehen

 

–          Treuhänder der Immobilie

–          Gutachter, ohne die korrekte Marktbetrachtung / Einwertung einer Immobilie klappt weder Vermietung noch Verkauf

–          Kaufmann (Kenntnisse einer Finanzierung, Renditebetrachtungen sind für die professionelle Beratung unerlässlich)

–          „kleine“ Juristen (für aktuelle Miet-/ Kaufverträge)

–          Unternehmer, also Fleiß bei hohem Risiko eines Selbständigen ist ein Minimum für Erfolg !

–          benötigen soziale Kompetenz, denn sie sind letztendlich

 

MEDIATOR für kaufmännische gegensätzliche Interessen: die eine Seite möchte viel Geld bekommen, die andere wenig zahlen. Und in der Mitte sitzt der Makler, der beide Seiten verstehen und miteinander verbinden muss.

 

Was bereits in vielen Familien oder auch in Mannschaften nicht klappt, kann folglich von einem Makler nicht plötzlich perfekt erwartet werden, denn es sind letztendlich 3 Parteien (inklusive ihrer EMOTIONEN im Zusammenspiel zu sehen.

 

Aber wir sind auf einem guten Weg; der sog SACHKUNDENACHWEIS ist ein kleiner Schritt, die Einführung des BEESTELLERPRINZIPS bei der Vermietung ebenfalls; ob es für den Verkauf ebenfalls eine gute Idee ist, werden die kommenden Monate zeigen, denn durch die Wünsche der SPD ist hier für ausreichend Zündstoff gesorgt.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen: Wie in allen Berufen / Sparten gibt es Gute und Schlechte, das trifft auf die Gilde der Makler ebenfalls zu. Aber es liegt auch an allen anderen Marktteilnehmern, sich die Guten auszusuchen und diese dann auch GERNE zu bezahlen.

 

Wie findet man an die Guten ?

 

Der Umgang mit einer Immobilie ist Vertrauenssache, das heißt, die Chemie muss stimmen.

 

Daher sollten Sie sich zunächst im Umfeld umhören, den Empfehlungen sind die besten Kriterien. Danach werfen Sie einen Blick auf die homepage – spricht sie diese an, ist das Kennenlernen der nächste Schritt.

 

Testen Sie Ihren Makler in Form eines Bewerbungsgespräches – stimmt dann auch noch die Chemie neben der Tatsache, dass er Ihre Problem / Aufgaben / Fragen zu lösen / beantworten scheint, trauen Sie ihm einfach zu, dass er die andere Seite (s.o. an diesem Vorgang Beteiligte) ebenfalls gewinnen und so ein gutes Ergebnis für alle erzielen wird !

 

Zu guter Letzt empfehlen Sie ihn weiter, wenn alles geklappt hat – der nächste Kunde ist sicherlich in einer ähnlichen Situation wie Sie es vor einiger Zeit noch waren und freut sich über Ihre „Hilfe“

 

 

Viele mögliche Gründe und zur Historie des Makler Image:

 

 

Zu Beginn des Nationalsozialismus wurde am Maklerberuf besondere, mit antisemitischen Zügen behaftete Kritik geübt.

 

In der Zeit danach wurde mit enteigneten Immobilien gehandelt und die Vermittlungstätigkeit auf Basis des Unrechts durchgeführt.

 

Später besetzten z.B, Systemkritiker, wie die aus der sog Frankfurter Schule stammenden 68-er Studenten, leer stehende Häuser und der Makler wurde leider selbst mit Sanierern, Hausbesetzern oder Eigentümern gleichgesetzt.

 

1973 wurde auf dem SPD-Parteitag in Hannover sogar das Berufsverbot für Makler ausgesprochen, später jedoch wieder gekippt.

 

Gründe für das negative Image gibt es aktuell zum anderen aufgrund der Tatsache, dass entgegen der Regelung in anderen Nationen nach wie vor keine Ausbildung erforderlich ist, um diesen Beruf auszuüben; § 34 GewO ist schnell und einfach zu erlangen, wenn keine einschlägigen Vorstrafen in der Person des Antragstellers vorliegen.

 

In Frankreich ist ein fachliches Studium oder eine Ausbildung bei einem Notar Pflicht, in den USA erst nach einigen Jahren Tätigkeit (training on the job) sowie verschiedenen Prüfungen der Titel eines brokers erlangt, und auch in GB bestehen sehr hohe Anforderungen, und es wird zwischen Verkäufer und Käufer-Makler unterschieden.

 

Die Tatsache, dass in D in den §§ 652 ff BGB vieles geregelt ist, spielt hier seltsamerweise keine das Image verbessernde Rolle.

 

Vielmehr wird immer wieder darauf abgestellt, die Provisionen seien zu hoch und unangemessen.

 

Richtig ist, dass es in beinahe allen anderen Berufen gesetzliche Regelungen in dieser Hinsicht gibt – Honorarordnungen bei den Architekten, Gebührenordnungen bei Rechtsanwälten und Notaren, ebenso bei Steuerberatern und Ärzten.

 

Während die Provisionen beim Kauf / Verkauf in fast allen Bundesländern zwischen den Parteien (Käufer / Verkäufer) geteilt werden, hat Berlin nach wie vor 6 % zzgl Mwst als KÄUFERprovision zur Gewohnheit werden lassen.

 

So ist das Maklerimage bereits aus diesem Grunde in anderen Ecken Deutschlands deutlich besser !

 

Hinsichtlich der MIETE / Vermietung hat der Gesetzgeber durch das sog BESTELLERPRINZIP 2015 die Provision auf den BESTELLER und damit in den häufigsten Fällen auf den Vermieter abgewälzt – nur in wenigen Fällen, in denen Wohnungssuchende der Auftraggeber = der Besteller der Dienstleistung ist und den Makler bittet, für ihn eine passende Wohnung zu suchen, ist der Suchende als Auftraggeber auch der Provisionsverpflichtete.

 

Angenehmer ist im Übrigen der Begriff HONORAR; er ist nicht negativ belegt und lässt schon emotional einen anderen Blick auf den Makler werfen.

 

Trotz aller Vorurteile reicht der Aufgabenbereich eines Maklers in Wahrheit deutlich weiter, umfasst verschiedene Fähigkeiten und somit Tätigkeiten:

 

Makler sind, wenn sie ihren Job richtig verstehen

 

–          Treuhänder der Immobilie

–          Gutachter, ohne die korrekte Marktbetrachtung / Einwertung einer Immobilie klappt weder Vermietung noch Verkauf

–          Kaufmann (Kenntnisse einer Finanzierung, Renditebetrachtungen sind für die professionelle Beratung unerlässlich)

–          „kleine“ Juristen (für aktuelle Miet-/ Kaufverträge)

–          Unternehmer, also Fleiß bei hohem Risiko eines Selbständigen ist ein Minimum für Erfolg !

–          benötigen soziale Kompetenz, denn sie sind letztendlich

 

MEDIATOR für kaufmännische gegensätzliche Interessen: die eine Seite möchte viel Geld bekommen, die andere wenig zahlen. Und in der Mitte sitzt der Makler, der beide Seiten verstehen und miteinander verbinden muss.

 

Was bereits in vielen Familien oder auch in Mannschaften nicht klappt, kann folglich von einem Makler nicht plötzlich perfekt erwartet werden, denn es sind letztendlich 3 Parteien (inklusive ihrer EMOTIONEN im Zusammenspiel zu sehen.

 

Aber wir sind auf einem guten Weg; der sog SACHKUNDENACHWEIS ist ein kleiner Schritt, die Einführung des BEESTELLERPRINZIPS bei der Vermietung ebenfalls; ob es für den Verkauf ebenfalls eine gute Idee ist, werden die kommenden Monate zeigen, denn durch die Wünsche der SPD ist hier für ausreichend Zündstoff gesorgt.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen: Wie in allen Berufen / Sparten gibt es Gute und Schlechte, das trifft auf die Gilde der Makler ebenfalls zu. Aber es liegt auch an allen anderen Marktteilnehmern, sich die Guten auszusuchen und diese dann auch GERNE zu bezahlen.

 

Wie findet man an die Guten ?

 

Der Umgang mit einer Immobilie ist Vertrauenssache, das heißt, die Chemie muss stimmen.

 

Daher sollten Sie sich zunächst im Umfeld umhören, den Empfehlungen sind die besten Kriterien. Danach werfen Sie einen Blick auf die homepage – spricht sie diese an, ist das Kennenlernen der nächste Schritt.

 

Testen Sie Ihren Makler in Form eines Bewerbungsgespräches – stimmt dann auch noch die Chemie neben der Tatsache, dass er Ihre Problem / Aufgaben / Fragen zu lösen / beantworten scheint, trauen Sie ihm einfach zu, dass er die andere Seite (s.o, an diesem Vorgang Beteiligte) ebenfalls gewinnen und so ein gutes Ergebnis für alle erzielen wird !

 

Zu guter Letzt empfehlen Sie ihn weiter, wenn alles geklappt hat – der nächste Kunde ist sicherlich in einer ähnlichen Situation wie Sie es vor einiger Zeit noch waren und freut sich über Ihre „Hilfe“

 

 

 

 

 


Der 98.2 Radio Paradiso Immobilientipp mit unserem Experten Matthias Gutsche.

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