Immer auf die Kleinen.

Die Spritpreise im Allzeithoch. Die Energiekosten – für viele nicht mehr zu bezahlen. Ja dann steigt doch um auf e-Mobilität und nachhaltige Heizungsanlagen! Genau das soll ja die pädagogische Maßnahme CO2 Steuer bewirken. Doch genau das dürfte beim Großteil der Betroffenen ein bitteres Lachen auslösen. Es trifft doch genau die, die weder Geld für ein E-Auto noch die Kohle für energetische Maßnahmen incl. Heizungssanierung haben.

Die Familie auf dem Land, die dorthin gezogen ist, weil sie sich die Stadt-Mietpreise nicht leisten kann sitzt auf der Scholle und kommt nicht weg. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind aus-gedünnt bis gar nicht vorhanden. Ebenso die restliche Infrastruktur wie Läden, Banken, Ärzte usw. Ja dann geht doch online! Wieder ein zynisches Gelächter. Der Glasfaserausbau auf der Fläche ist ebenso nicht vorhanden.

Was da hilft, ist der sparsame, alte Diesel, der bezahlt ist. Und genau dem geht’s immer mehr an den Kragen. Aber auch die Wohlhabenden fragen sich, warum sie auf E-Mobilität umsteigen sollen, wenn die Lade-Infrastruktur und die Zulieferung von sauberem Strom hinten und vorne nicht stimmen. Klassischer Webfehler: den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht. Die Zeche zahlen nicht die gutverdienenden Politiker. Sondern die sogenannten „kleinen Leute“. Die eigentlich gerne links gewählt hatten zwecks der sozialen Gerechtigkeit. Die aber auch wussten, dass echte linke Politik hierzulande keine Chance hat. Die Ampel steht für sie auf Rot. Und dort bleibt sie auch stehen. Nichts geht mehr.

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