Hobbyfotografen, nehmt euch in Acht: Die Saison der Liebe beginnt

brautjungfernSie fotografieren gerne, und Freunde und Familie wissen von Ihrem Hobby? Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bevor Sie vor einem Altar stehen und Oma verärgern, weil das Geblitze stört und sie das Brautpaar nicht richtig sehen kann.

 

Wenn Freunde oder Verwandte Sie darum bitten die Fotos auf ihrer Hochzeit zu machen, ist es wichtig, sich immer ins Gedächtnis zu rufen: Nur weil Sie sich nahestehen – und die Fotos eventuell sogar kostenlos machen – sind die Erwartungen des Brautpaars keinen Zentimeter niedriger. Es geht schließlich um den schönsten Tag ihres Lebens.

 

Deshalb sollten Sie ein paar Sachen beachten:

 

1. Die Braut, die Braut, die Braut.

Sie ist die Hauptperson. Achten Sie also darauf, vor, während und nach der Zeremonie immer in der Nähe der Braut zu sein. Lassen Sie sie am besten nicht aus den Augen. Selbstverständlich hat sie auch immer Recht. Reden sie dem Brautpaar nach dem Mund. Das Wichtigste an diesem Tag sind nicht Recht, Moral und Ordnung, sondern die Glückseligkeit des Paares.

 

2.Vergessen Sie niemanden

Natürlich hat es etwas von einem Spagat, wenn immer die Braut im Blick zu haben und trotzdem alle Gäste vor die Linse zu bekommen. Aber bedenkenden Sie: Wenn Tante Lisbeth zu Besuch kommt und das Hochzeitsalbum sehen möchte, muss sie auf mindestens einem Foto zu sehen sein. Menschen sind eitel und wollen sehen, dass das Brautpaar sie als wichtige Gäste empfunden hat. Bitten Sie deshalb im Vorhinein um eine Gästeliste. So können Sie sichergehen, dass jeder Gast auf einem ihrer Fotos zu finden ist.

 

3. Gehen Sie kein Risiko ein

Absolute Todsünde ist ein Mangel an Vorbereitung. Das Paar hat monatelang akribisch jeden Schritt des Tages geplant. Stellen Sie vor den großen Momenten sicher, dass sie über ausreichend Speicherplatz und Akku verfügen. Die Ausrede ‚Ich musste die Karte wechseln‘ wird nicht ausreichen, um die Gemüter zu beruhigen, wenn es keine Fotos vom Hochzeitstanz gibt.

 

4. Fotografieren Sie Details und Panorama-Aufnahmen

Viele Paare erstellen Fotobücher von ihrer Hochzeit, zum Beispiel hier. Als Hintergrund werden gerne Fotos von der eigenen Hochzeit benutzt. Dafür eigenen sich Panorama-Aufnahmen sowie Detail-Fotos – zum Bespiel die Schuhe der Braut – ganz besonders.

 

5. Nur die beste Qualität in der Nachbereitung

Für das Ausdrucken der Hochzeitsfotos sollten Sie dem Paar auf jeden Fall empfehlen auf die höchste Qualität zu setzen. Die Unterschiede sind gewaltig und schlechte Fotopapier kann selbst das beste Foto verschandeln. Somit gehen Sie auch sicher, dass Ihre Arbeit angemessen wertgeschätzt wird. Matt oder glänzend ist wiederum Geschmacksache.

 

Bildrechte: Flickr Hochzeit_Andrea_und_Thomas 8 tim kossow CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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