Hex hex – warum Fasching jetzt besonders nötig ist.

„Lustig ist die Fasenacht wenn die Mutter Küchlein backt. Wenn sie aber keine backt, pfeif ich auf die Fasenacht“. In diesem Jahr fällt Carneval, Fasching und Fasnacht aus. Keine Umzüge, Zunftbälle, Narrensprünge. Anna, fast 8 Jahre alt, ist in der Notbetreuung in ihrer Schule. Jos-hua, 11 Jahre alt, macht Homeschooling. Und beide müssen auf die „Fasnachts-Küchlein“, die heute eher Muffins heißen, nicht verzichten. Anna geht als Bibi Blocksberg in die Notbetreu-ung ihrer Schule und feiert dort. Und Joshua hat kräftig geschneidert bzw. schneidern lassen, um heute online als Zauberer am Bildschirm zu feiern – mit Muffins natürlich, die auch ge-meinsam via Jitisi gebacken wurden.

Man könnte Fasnacht als Luxusproblem abtun und sich wichtigeren Themen zuwenden in der Pandemie. Aber gerade das ist es nicht. Kinder leiden enorm darunter, in ihrer Rolle festzuste-cken. Immer zu Hause, Homeschooling, kaum Kontakte. Wie wohltuend ist es da, in eine Phan-tasiewelt abzutauchen, jemand ganz anderes zu sein und das auch mit anderen zu teilen.

Heute startet der Carneval durch – mit dem Lumpigen Donnerstag bzw. der Weiberfasnacht. Egal, wo sie wohnen und welche Traditionen sie leben – gönnen sie sich und vor allem den Kindern ein paar außergewöhnliche Tage. Mit der Freiheit, mal aus der traditionellen Rolle auszubrechen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Und – wie das Beispiel von Anna und Joshua zeigt – das geht auch online oder in der Notbetreuung.

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