Herzogin Kate litt unter Hyperemesis gravidarum

schwangeGanz England fieberte bereits Wochen vorher der Geburt ihrer neuen Prinzessin entgegen. Am 2. Mai war es dann endlich soweit: Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana von Cambridge erblickte das Licht der Welt. Und nur 10 Stunden nach der Geburt konnte die frischgebackene Mama, Herzogin Kate, wohlauf und strahlend das Krankenhaus verlassen.

 

Dabei war ihre Schwangerschaft alles andere als eine entspannte Zeit. Denn Herzogin Kate litt, wie bereits während der Schwangerschaft mit Prinz George, unter Hyperemesis gravidarum.

 

Hyperemesis gravidarum

 

Unter Hyperemesis gravidarum versteht man eine besonders starke Form des Schwangerschaftserbrechens. Betroffene Frauen müssen sich dabei häufiger als fünf Mal am Tag erbrechen und die Beschwerden können über das erste Trimenon hinausgehen. Da die Schwangeren aufgrund des häufigen Erbrechens meist nicht genügend Flüssigkeit und Nahrung im Körper behalten können, müssen sie teilweise sogar im Krankenhaus mit Infusionen versorgt werden. Bedrohlich für Frau und Kind kann eine Hyperemesis gravidarum ebenso werden, wenn es aufgrund des häufigen Erbrechens zu einer Entgleisung der Elektrolytwerte kommt. In dem Fall ist ebenfalls eine ärztliche Behandlung zwingend erforderlich.

 

Ursachen der Schwangerschaftsübelkeit

 

Die Gründe, warum etwa jede zweite Frau unter Schwangerschaftsübelkeit leidet, können verschiedener Natur sein. So kann unter anderem eine Überfunktion der Schilddrüse Übelkeit auslösen. Aber auch das Schwangerschaftshormon HCG kann als Ursache genannt werden, weshalb vor allem Frauen bei Mehrlingsschwangerschaften, während derer besonders viel HCG ausgeschüttet wird, unter Übelkeit leiden.
Durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel kann das Leiden zudem oft noch begünstigt werden.

 

Linderung der Symptome

 

Leiden Sie auch unter Schwangerschaftsübelkeit und regelmäßigem Erbrechen? Dann haben wir für Sie im Folgenden einige Tipps zusammengestellt, mit denen Sie die Symptome lindern können:

 

1. Nehmen Sie über den Tag verteilt immer wieder kleinere Mahlzeiten zu sich.
2. Denken Sie daran, Ihrem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Nach dem Erbrechen ist das Trinken von klarer Brühe zu empfehlen, um damit die verlorenen Elektrolyte wieder aufzunehmen.
3. Vermeiden Sie fette, scharfe oder säurehaltige Speisen und verzichten Sie auf magenreizende Getränke wie Cola, Kaffee oder Orangensaft.
4. Durch das Kauen von Haferflocken wird die Magensäure gebunden.
5. Auch Akupunktur oder –pressur kann helfen, die Symptome zu lindern.

 

Foto: (c)Laikipia/pixabay.com

Herzogin Kate litt unter Hyperemesis gravidarum
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