Herbstzeit ist Kürbiszeit

Kürbis1Sie leuchten in verschiedenen Gelb-, Orange- und Grüntönen – Herbstzeit ist Kürbiszeit.

 

Der Kürbis stammt ursprünglich aus Mittel- bzw. Südamerika und gehört mit bis zu 800 verschiedenen Arten zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt.

 

Botanisch gesehen ist das Herbstgemüse eine Beere.

 

Je nach Sorte kann ein Kürbis einen Durchmesser von bis zu einem Meter und ein Gewicht von bis zu 500 Kg erreichen.

 

Anders als noch vor ein paar Jahren erfreuen sich Kürbisse großer Beliebtheit.

 

SHalloweenie eignen sich nicht nur als Halloween-Deko, sondern auch für schmackhafte Menus auf dem Teller.

 

Hinzu kommt, dass das Herbstgemüse mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 90 % sehr kalorienarm und gesund ist.

 

Ein Kürbis enthält viele Antioxydantien, die beispielsweise Entzündungs- und Infektionskrankheiten, Krebs, Nierensteinen, Hautkrankheiten und Depressionen entgegen wirken. Gleichzeitig unterstützt der Kürbis die Verdauung, senkt den Blutdruck und wirkt sich positiv auf die Sehkraft und Prostatabeschwerden aus.

 

Ob in der Suppe, im Auflauf, als Schnitzel, Salat, Kompott oder Kuchen – Kürbisse sind vielfältig einsetzbar.

 

Die Kürbiskerne können zudem eine gesunde Knabberalternative zu fettigen Chips darstellen. Außerdem wird aus ihnen das hochwertige Kürbiskernöl gewonnen.

 

KürbissuppeFür die Zubereitung von Gerichten eignet sich am besten der beliebte Hokkaido. Er hat eine handliche Größe und kann samt Schale zubereitet und verzehrt werden. Hinzu kommt, dass er mit seiner kräftige Farbe das Essen in Orange- und Gelb-Töne färbt und es somit optisch erstrahlen lässt.

 

Speisekürbisse sollten nur vom Bauern oder im regulären Handel gekauft werden. Ist die Herkunft der Speisekürbisse unbekannt, sollte man aufpassen. Diese könnten durch Kreuzungen mit Zierkürbissen Bitterstoffe enthalten und deshalb nicht zum Verzehr geeignet sein.

 

Das Kürbisfruchtfleisch sollte neutral bis aromatisch riechen und schmecken , aber niemals bitter.

 

Beim Kauf eines Kürbisses sollte man darauf achten, dass er beim Klopfen hohl klingt und einen verholzten Stiel (der Stiel darf nicht fehlen, da sonst Fäulnisbakterien eindringen könnten) hat und keine Druckstellen aufweist.

 

Kleinere Exemplare sollten bevorzugt werden, denn hier ist das Fruchtfleisch fester, aromatischer und nicht so faserig.

 

Kürbisse haben einen entscheidenen Vorteil gegenüber anderen Gemüsesorten – sie müssen nicht sofort zubereitet werden. An einem kühlen, dunklen und trockenen Ort kann ein ganzer Kürbis mehrere Monate lang gelagert werden. Allerdings verliert der Kürbis im Laufe der Lagerung Wasser und wird dadurch härter. Am besten schmeckt er also direkt nach der Ernte.

 

Kürbis2Die größeren Sorten, wie beispielsweise der Muskat-Kürbis, werden zumeist in Stücken verkauft. Beim Kauf von Kürbisstücken sollte man sich die Schnittfläche genau ansehen. Weist das Fruchtfleisch des Kürbisses keine homogene Farbe oder kleine schwarze Punkte auf, sollte man die Finger davon lassen. Im aufgeschnittenen Zustand ist ein Kürbis nämlich nur wenige Tage haltbar.

 

Zum Teilen des Kürbisses verwendet man am besten ein großes Küchenmesser. Nach dem Halbieren kann man die Fruchthälften jeweils in kleinere Spalten schneiden.

 

Da sich manche Sorten aufgrund ihres massiven Fruchtfleisches  sehr schwer teilen lassen, kann man sie auch aus etwa  einem Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Der Kürbis bekommt dann einen Riss, der das Zerteilen vereinfacht.

 

Nach dem Zerteilen wird das innere des Kürbisses vorsichtig entfernt und das Fruchtfleisch, nach dem Entfernen der Schale, in kleine Stücke geschnitten. Diese können dann beliebig  zu verschiedenen Gerichten verarbeitet werden.

 

Übrigens können manchen Sorten auch mit Schale zubereitet werden, so z.B. der Uchiki Kuri und der Hokkaido.

 

Eine Vielzahl von Kürbisrezepten finden Sie hier>>>

 

Die Hochsaison des Herbstgemüses in Orange hat begonnen. Lassen auch Sie sich von der Vielfalt des Kürbisses überraschen.

 

Herbstzeit ist Kürbiszeit
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