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Hautkrebsgefahr im Sommer – der ABCDE-Check

Im Sommer gibt es kaum etwas Schöneres, als sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Doch leider ist die UV-Strahlung ab einem gewissen Zeitpunkt Gift für unsere Haut und kann Hautkrebs auslösen. Aber wie unterscheidet man harmlose Leberflecken von gefährlichen Melanomen? Die sogenannte ABCDE-Regel kann helfen.

 

  • A wie Asymmetrie: Leberflecken, die nicht rund oder oval geformt sind, sollte man vom Arzt untersuchen lassen. Natürlich gibt es Ausnahmen, doch grundsätzlich gilt: Sind Leberflecken asymmetrisch geformt, könnte dahinter ein bösartiges Melanom stecken.
  • B wie Begrenzung: Leberflecken, die eine deutliche Abgrenzung zur restlichen Haut haben, sind in der Regel unbedenklich. Wirken die Ränder jedoch ausgefranst oder besonders undeutlich, sollte der Fleck untersucht werden.
  • C wie Colorierung: Eine gleichmäßige hell- bis mittelbraune Farbe ist bei den meisten Leberflecken normal. Wer besonders dunkle Haut hat, kann entsprechend auch ein paar dunklere Leberflecken besitzen. Hat der Fleck jedoch unterschiedliche Farben oder ist gepunktet, sollte man besser einen Arzt konsultieren.
  • D wie Durchmesser: Wer besonders große Leberflecken hat, sollte diese regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen. Denn gerade bei Flecken mit einem Durchmesser von über fünf Millimetern steigt das Risiko einer Hautkrebserkrankung. Ein Tipp: Ist der Leberfleck noch zu sehen, wenn man das Ende eines Bleistiftes auf die Stelle drückt, ist er größer als fünf Millimeter und sollte untersucht werden.
  • E wie Entwicklung: Wer seine Leberflecken kennt und weiß, wie sie aussehen, kann Veränderungen schneller feststellen. Besonders schnell wachsende oder Knoten bildende Flecken stellen nämlich ein Risiko dar – das gilt sowohl für bereits vorhandene als auch für neue Leberflecken.

 

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Eines vorweg: Die ABCDE-Regel kann dabei helfen, Veränderungen der Haut rechtzeitig festzustellen.
Nichtsdestotrotz bedeutet es nicht gleich, dass jemand Hautkrebs hat, wenn eines dieser Kriterien zutrifft. Sicherheit kann letztendlich nur der Arztbesuch geben. Dabei ist besonders die Früherkennung von Hautkrebs entscheidend, da es bei sich entwickelnden Melanomen darauf ankommt, ob sie noch an der Grenze zur Lederhaut sitzen oder schon Kontakt zur Blutbahn aufgenommen haben. Umso wichtiger ist es also, sich bei erkennbaren Veränderungen frühzeitig um einen Termin beim Dermatologen zu kümmern. Wer lange Wartezeiten vermeiden möchte, kann seinen Termin auch einfach online buchen – auf entsprechenden Seiten bekommt man mit wenigen Klicks sämtliche Dermatologen in Berlin sowie deren Verfügbarkeit angezeigt und erkennt so auf einen Blick, welcher Arzt zeitnah einen Termin frei hat.

Die Haut schonen

Neben der ABCDE-Regelung ist der sicherste Schutz vor Hautkrebs der Sonnenschutz. Denn bis heute gilt die UV-Strahlung als Hauptursache für Krebserkrankungen der Haut. Insbesondere Sonnenbrände sind aus dermatologischer Sicht Katastrophen und können selbst Jahre später noch Folgen haben. Dementsprechend wichtig ist es, sich ausgiebig mit Sonnencremes, Hüten und bestenfalls auch langer Kleidung vor der Sonne zu schützen, um die Haut zu schonen. Und ansonsten gilt: Wer sich in den Schatten legt, wird zwar langsamer braun – dafür aber mit einer gleichmäßigen und gesünderen Bräune belohnt.

 

Bildrechte: Flickr GettyImages-138537925 Fort George G. Meade Public Affairs Office CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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