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Häbbi Börschdei, Günther! Mahler meint am 16.10.2018

160203_Mahlermeint_bannerFast hätten wegen Bayernwahl und DFB Krise einen Mann vergessen, der uns schon 18 Jahre in Brüssel vertritt und uns permanent darauf aufmerksam macht, dass man im Englisch-Unterricht besser nicht schlafen sollte. Vor allem dann nicht, wenn man sein Land und sein Ländle auf internationaler Bühne vertritt. Gestern hat Günther Oettinger das Rentenalter erreicht – aber ihm reicht das noch lange nicht. „Ich werbe für eine Debatte über die Rente mit 70. Da kann ich nicht mit schlechtem Vorbild vorangehen“ verrät der wackere Schwabe der dpa zu seinem 65igsten. Er macht weiter in Brüssel – bis November 2019. Und auch dann will er uns nicht erspart bleiben – Oettinger spricht von einem Wechsel in die Privatwirtschaft. Hoffentlich denkt er dabei nicht an Porsche. Die Firma hat gerade die Produktion von Dieselfahrzeugen eingestellt. Ein Porsche-Manager war es auch, der Günther Oettinger vor 11 Jahren kaltgestellt hat. ER spannte ihm die Frau aus. Damals war er Ministerpräsident im Musterländle der schnellen Autos, robuster Ehen und solider Häusle. Nach der Ehefrau kam die Freundin Friederike Bayer, 24 Jahre jünger als der damalige europäische Digitalminister. Über sie sagte er vor acht Jahren: „Ich denke, dass sie mich noch ein bisschen mehr liebt als ihr Pferd. Aber nur ein bisschen.“ Die heimlichen Wappentiere Baden-Württembergs, das Äffle und das Pferdle, lassen grüßen bzw. wiehern im Hintergrund. Wir gratulieren einen Tag verspätet und freuen uns immer wieder, wenn wir was von unserem Günther hören. Und denken Sie immer dran: “We can not allow that evrybody do as he pleases. Thank you for your kind attention.”

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