Gute Bombe – böse Bombe

Die Welt schreit auf wegen des Atomwaffentests von Nordkorea. In der Sipri Liste ist der jüngste Test die Nummer 2056. So what? Atomwaffen in den Händen der Guten sind richtig, in den Händen der Bösen falsch. Das Gefeilsche mit dem Iran zeigt das ja auch schon lange überdeutlich.

Blöd nur, dass man die Bösen und die Guten nicht so schlicht auseinanderhalten kann wie es weiland George Bush sen. getan hat. Eines zeigt auch das Schusswaffen Dilemma in den USA, das jüngst Präsident Obama Tränen in die Augen getrieben hat: Es gibt keine guten und bösen Waffen. Es kommt darauf an, wer sie wozu benutzt. Werden Waffen hergestellt, kommen sie früher oder später auch in die Hände der größten Bösewichter. Der IS ist deshalb so stark geworden, weil er mit modernsten Waffen und Kommunikationstechnik und einer barbarischen Grundhaltung die Welt ins Mittelalter zurückbomben will.

Also: Atomwaffen sollten insgesamt geächtet und vernichtet werden. Wer dazu nicht bereit ist, schließt sich selbst aus der Zivilgesellschaft dieser Welt aus. Mit ALLEN Konsequenzen. Der Freie Verkauf und der Handel mit Waffen insgesamt muss nicht nur in den USA restriktiver gehandhabt werden. Fromme Wünsche, ich weiß. Ich bin auch längst kein bedingungsloser Pazifist mehr.

 

Und ich fürchte, für eine globale Wende in Sachen Kriegs- und Vernichtungswaffen ist es eh längst zu spät. Die Büchse der Pandora ist längst offen. Ich pfeife leise „Bitte hör nicht auf zu träumen“ von einer besseren Welt vor mich hin. Damit ich nicht verrückt werde.

Gute Bombe – böse Bombe
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