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Geld im Haushalt sparen: Mit diesen Tipps kein Problem

geld_sparenSparen fällt mitunter schwerer, als man denkt. Denn im hektischen Alltag verliert man schnell mal aus den Augen, wofür man sein Geld eigentlich ausgegeben hat und ob jede Ausgabe wirklich notwendig und sinnvoll war.

Unser Ratgeber verrät, wie man den Überblick über seine Finanzen behält und dabei ganz einfach Geld sparen kann.

 
 

Haushaltsbuch führen und mit festen Budgets planen

Der erste Schritt zum Geldsparen ist, sich zunächst einen kontinuierlichen Überblick über seine Ausgaben zu verschaffen. Wer sorgfältig ein Haushaltsbuch führt, kann schnell einsehen, wofür er Geld ausgibt. „Mit einem Haushaltsbuch merkt man sehr schnell, ob man über seine Verhältnisse lebt“, erklärt Finanzberater Michael Huber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auch kann man auf Basis der Daten Sparpotenziale ausmachen: Man sortiert dafür etwa nach notwendigen und unnötigen Ausgaben. Die Summe der notwendigen Ausgaben ergibt in etwa das monatliche oder wöchentliche Budget, mit dem man planen sollte. Das restliche Geld kommt auf ein Tagesgeldkonto. Darauf gibt es momentan zwar keine nennenswerten Zinsen, dafür kann man schnell auf das Geld zugreifen, falls einmal unerwartete Reparaturen am Auto anstehen oder ein neuer Laptop angeschafft werden muss.

 
 

Notwendige Ausgaben auf günstigere Alternativen überprüfen

Doch die Auflistung und das Sortieren sind nur die ersten Schritte zum Sparen: Nun schaut man sich auch alle notwendigen Posten an und prüft, ob es unter Umständen günstigere Alternativen dazu gibt. Beispiel: Wer berufsbedingt viel zuhause drucken muss, dürfte den Druckertoner bei den notwendigen Ausgaben verzeichnet haben. Sparen kann man bei diesem Posten, indem man statt auf Markentoner auf alternative Produkte zurückgreift. Laut dem Onlineshop von HQ Patronen sind alternative Toner und Tinte für Drucker bis zu 80 Prozent günstiger als Markenprodukte. Ähnlich sieht es bei Lebensmitteln aus: Zu fast jedem alltäglichen Supermarktprodukt gibt es bei Discountern preiswertere Alternativen, die in puncto Qualität nicht schlechter sein müssen. Noch erheblicher können die Sparpotenziale beim Auto sein: Wer statt mit dem teuren Spritschlucker mit einem Fahrrad, Elektroroller oder mit den Öffis zur Arbeit fährt, kann – je nach Strecke – durchaus dreistellige Beträge sparen.

 
 

Sparen auch bei notwendigen Dienstleistungen

Teure Posten in vielen Haushalten sind auch laufende Dienstleistungen wie Internet, Telefon oder Streaming. Gerade bei Internet- und Mobilfunkanbietern lohnt sich ein regelmäßiger Vergleich der Anbieter: Wer alle zwei Jahre seine Verträge kündigt, spart kräftig. Denn Kunden werden leider selten für ihre Treue belohnt. Stattdessen werden die meisten Verträge nach dem ersten Jahr mit Neukundenbonus in aller Regel teurer. Gleiches gilt beim Mobilfunk: Die meisten Verträge enthalten zwar tolle neue Handys, sind aber verglichen mit Prepaid-Tarifen deutlich zu teuer. So kommt auch dieser Ratgeber des MDR zu dem Fazit, dass es günstige Prepaid-Handytarife schon „für deutlich unter 10 Euro im Monat“ gibt. Auf ähnliche Weise sollte man auch regelmäßig seine Strom-, Gas- und Heizungskosten überprüfen. Oftmals sind lokale Grundversorger beim Strom teurer als alternative Anbieter.

 
 

Bildrechte: Flickr Coins Branko Collin CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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