Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetika – BUND hat Pflegeprodukte getestet

Jede Frau und auch einige Männer kennen das Problem: Sie stehen im Drogeriemarkt vor einem vollen, beinah platzenden und total unübersichtlichen Regal voll mit Cremes, Tübchen, Fläschchen und und und.

 

Für alles und jeden gibt es scheinbar eine Creme: für junge Haut, für reife Haut, gegen Cellulite, gegen Falten und so weiter. Doch ist das wirklich alles so gut für unsere Haut? Und was ist da überhaupt drin?

 

Der BUND hat nun über 60.000 Pflegeprodukte getestet und herausgefunden, dass eben nicht alle Stoffe in der Kosmetik wirklich so gut sind. Manche der Inhaltsstoffe wirken nämlich wie Hormone und können schädlich für den Körper sein.

 

„Diese hormonell wirksamen Stoffe können unter anderem Krebs auslösen“, warnt Jurek Vengels, Chemieexperte beim BUND. Vor allem, wenn man mehrere Produkte benutzt, kann es riskant werden: Die Wirkung verstärkt sich und man hat mehr Giftstoffe im Körper.

 

Insbesondere sogenannte Parabene, die als Konservierungsmittel verwendet werden, sind bedenklich, so Vengels weiter. Vor allem Kinder und Jugendliche sind gefährdet. Ihr Hormonhaushalt wird durch die Wirkstoffe negativ beeinflusst und es kann zu Schädigungen kommen, die im schlimmsten Fall irreversibel sind.

 

Achten Sie also beim Kauf von Kosmetik- und Pflegeprodukten auf die Inhaltsstoffe. Übrigens: Naturkosmetik enthält keine hormonell wirksamen Stoffe, da sie keine Konservierungsmittel enthalten darf!

 

Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetika – BUND hat Pflegeprodukte getestet
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