Ganz anders könnte man leben – der Klosterhof.

Die Kinder sind groß und aus dem Haus. Das Haus ist geblieben – zwei Menschen be-wohnen es nun und können es nicht mit Leben füllen. Immer mehr Paare fragen sich, ob so ihre Zukunft aussehen soll. Zu zweit allein im Einfamilienhaus, im Reihenhaus, in der Etagenwohnung. Und sie fangen an zu träumen – von alternativen Wohnformen. Aus Wohnen soll Leben werden. In Gemeinschaft.

Achim lebte mit seiner Familie in der Stadt. Er hatte einen guten Job in der Industrie, seine Frau arbeitet als Krankenschwester. Als in einer kleinen Gemeinde auf der schwäbischen Alb ein großes Anwesen zum Verkauf angeboten wurde, schlug Achim zu. Er erwarb den ehemaligen Klosterhof mit mehreren Gebäuden. Zwei Wohnungen sind ausgebaut, eine große Scheune ebenfalls, eine Wohnung und eine weitere Scheune warten noch darauf, saniert zu werden.

Achim wohnt seit mehr als einem Jahr dort. Ein Verwandter hat sich mit seiner Familie schon angemeldet, dazu zu stoßen. Wenn die Werbeagentur in der Stadt zugesperrt werden kann. Auch eine Tochter ist bereits auf dem Sprung, mit ihrer Familie die dritte Wohneinheit zu übernehmen.

Achim bereut seine Entscheidung, aufs Land zu ziehen, nicht. Weil er dort mit Men-schen zusammenleben kann, die er schätzt und die gerne mit ihm alt werden wollen. Im privaten Bereich, in den man sich immer nach Bedarf zurückziehen kann und eben auch in Gemeinschaft. Zur Geburtstagsfeier hatte er seine große Verwandtschaft und viele Freunde eingeladen. Der Klosterhof bestand seine Bewährungsprobe – ein idealer Treffpunkt zum Feiern.

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