Ganz anders könnte man leben – 4: Tiny Houses.

Irgendwann wird alles zu viel. Das Haus, der Garten, die vielen Anschaffungen, die man im Laufe des Lebens angesammelt hat. Irgendwann kommt der Gedanke auf, wer das alles einmal aufräumen, gebrauchen oder entsorgen soll. Der größte Fertighaus-Bauer Schwö-rer berichtet, dass der Trend zu Kleinhäusern, die nur Platz für das Nötigste bieten, nicht nur bei jungen Menschen zunimmt. Auch viele sogenannte Best-Ager liebäugeln mit die-ser Wohnform. Sie trennen sich irgendwann von zu groß gewordenen Häusern und auf-wändig in Schuss zu haltenden Gartenanlagen. Und interessieren sich für ein Tiny-Haus.

Nicht zuletzt aufgrund der negativen Berichterstattung zu Alten- und Pflegeheimen in Deutschland wünschen sich heute immer mehr Menschen, dass sie so lang wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben können. Wenn man rechtzeitig ein Tiny-Haus plant und baut, sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Im Idealfall schafft man dabei bereits beim Bau die gewünschten Bedingungen für ein problemloses und stolperfallenfreies Bewoh-nen der Immobilie im Alter; auch wenn man zum Zeitpunkt des Kaufs noch topfit ist. Tat-sächlich ist eine altersgerechte Bauweise bei Minihäusern noch wichtiger als bei her-kömmlichen Immobilien, da hier bekanntlich jeder Zentimeter clever genutzt werden will. Man beschränkt sich aufs Wesentliche und wird somit Ballast los. „Leben mit leich-tem Gepäck“ lautet die Devise. Schwörer-Haus verkaufte vor kurzem ein Tiny-Haus an ein Unternehmerehepaar, das sich leichten Herzens von ihrer bis dahin bewohnten Villa ge-trennt hat. Sie atmen auf – haben sie doch alles, was sie brauchen aber nichts, was ihnen zusätzliche Sorgen bereiten müsste.

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