
Merz und Klingbei
Von der Seele reden
21.09.2026
Von der Seele reden – der Kommentar von Prof. Dr. Klaus-Dieter Müller, Politik- und Medienwissenschaftler und Vorstand der „Stiftung: Christliche Werte leben“.
Jeden Donnerstag um 20:45 Uhr im Radio und bereits vorab hier den ausführlichen Kommentar online hören. Mehr Infos zur Stiftung auf www.christlichewerteleben.de
Merz und Klingbeil sind an Ignoranz nicht zu überbieten
Die Partei des Bundeskanzlers Friedrich Merz, die CDU, fliegt aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, die SPD des Bundesfinanzministers Klingbeil, kommt in Berlin trotz eines überzeugenden Spitzenkandidaten nur auf 12,1 % der Zweitstimmen. Merz zum Wahlausgang: "Was jetzt zu tun ist, erfordert Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld", sagte Merz und fügte hinzu: „Ich werde das aufbringen als Parteivorsitzender der CDU und vor allem als Bundeskanzler unseres Landes."
Klingbeil forderte eine offenere Debatte über den Kurs der Regierung. Wenn die Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Reformen als Bedrohung wahrnähmen, müsse laut ihm nicht nur die Kommunikation verbessert werden, „sondern an der einen oder anderen Stelle auch die Substanz der Reform“. Zudem betonte er in der ARD: „Wir müssen für uns als Bundesregierung analysieren, warum es diese große Unsicherheit im Land gibt“. Diese Unsicherheit gibt es aber schon lange. Wenn Klingbeil erst am Sonntag darauf kommt, bestätigt das die Schwäche dieses Mannes,
Ich kann auch in beiden Fällen nicht begreifen, warum ihre Ablösung nicht konsequent vorangetrieben wird. Merz kann das Amt nicht ausfüllen, er hat ja auch keinerlei Regierungserfahrung. Und wer so viele dumme und beleidigende Sprüche in die Welt setzt, ist auch charakterlich völlig ungeeignet für diese Position. Der Karrierist Klingbeil hat seine Wahl als Parteivorsitzender trotz nur 64,9 % Zustimmung angenommen. Die SPD hat unter ihm und seiner Kollegin Bas die Qualität einer Volkspartei eingebüßt. Wenn man die so weitermachen lässt, ist das Land nach der nächsten Bundestagwahl unregierbar und beide Parteien sind am Ende.
Die Menschen wollen Persönlichkeiten, mit denen sie sich identifizieren können, wie das Wahlergebnis für Manuela Schwesig zeigt. Die CDU braucht einen neuen Bundeskanzler und die SPD die Vorsitzenden Schwesig und Pistorius. Wenn man gescheitert ist, wie noch keine Regierung zuvor, muss man selbst Konsequenzen ziehen und nicht irrigerweise glauben, man könne selbst zum Charismatiker werden. Ruiniert nicht diese beiden demokratischen Parteien und unser Land!
Ich wünsche Ihnen eine Woche der Hoffnung in Achtsamkeit.
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