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Zahl der Stichwaffen-Delikte in NRW steigt

21.01.2026

Straftaten mit Messern und anderen Stichwaffen haben in Nordrhein-Westfalen weiter deutlich zugenommen. Nach vorläufigen Zahlen der Polizei wurden im vergangenen Jahr mehr als 9.100 entsprechende Fälle registriert. Das geht aus einem Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul an den Landtag hervor. Bereits 2024 wurden über 7.600 sogenannte Opferdelikte mit Stichwaffen erfasst. Am häufigsten ging es dabei um Bedrohungen sowie gefährliche Körperverletzungen. Viele Taten ereigneten sich im privaten Umfeld, aber auch im öffentlichen Nahverkehr und an Schulen. Die meisten Tatverdächtigen waren männlich, überwiegend Erwachsene.