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Verkehrsverbände stellen dem Senat Zeugnis aus

22.07.2026

Ein Bündnis aus mehreren Verkehrsverbänden hat dem CDU-geführten Berliner Verkehrssenat eine verheerende Bilanz ausgestellt. ADFC, VCD und weitere Initiativen werfen der Verwaltung vor, zentrale Versprechen des Koalitionsvertrags zu brechen. So sei die Staulänge in der Hauptstadt seit 2023 spürbar gestiegen, wodurch auch Busse und Straßenbahnen langsamer unterwegs seien. Zudem kritisieren die Verbände den schleppenden Radwegeausbau, das Ausbleiben von mehr Tempo-30-Zonen vor Schulen sowie den ungelösten Streit um höhere Gebühren beim Anwohnerparken. Verkehrssenatorin Ute Bonde wies die Kritik zurück und betonte, der Fokus liege nun auf dem zeitintensiveren Umbau gefährlicher Kreuzungen für mehr Sicherheit.