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Streit um Berliner Kaffeewette zur Unterstützung von Obdachlosen

16.01.2026

In Berlin gibt es Streit um die sogenannte Kaffeewette zur Unterstützung von Obdachlosen. Die Senatskanzlei Berlin hat die für dieses Jahr geplante Sammelaktion untersagt und rechtliche Bedenken geäußert. Es bestehe der Verdacht auf Käuflichkeit oder Bestechlichkeit, hieß es. Kritik kommt nun aus mehreren Rathäusern. Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel sprach von einem Schlag ins Gesicht für engagierte Bürger und Unternehmen. Auch Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner kritisierte das Vorgehen. Die Kaffeewette wurde 2019 ins Leben gerufen: Bürger wurden dazu aufgerufen, Kaffeepäckchen zur Unterstützung lokaler Kältehilfeeinrichtungen zu spenden. Jeder Bezirk, der es schaffte, mindestens 500 solcher Päckchen zu sammeln, erhielt von einem Einzelhändler und mehreren Partnern 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im jeweiligen Bezirk.