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Krisentreffen zur Raupenplage in Berlin und Brandenburg

16.06.2026

Die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners beschäftigt heute die Berliner Politik. Bei einem Krisentreffen beraten die Bezirke und der Senat über eine zentrale Koordinierung. Die Bezirke fordern finanzielle und personelle Hilfe, da sie die Plage nicht mehr allein bewältigen können. Auch in Brandenburg breitet sich der Schädling massiv aus. In Cottbus, Potsdam und dem Spreewald sind bereits zahlreiche Parks, Spiel- und Sportplätze gesperrt. Die giftigen Brennhaare der Raupen können schwere allergische Reaktionen auslösen. Da die Raupen bereits zu weit entwickelt sind, ist der Einsatz von Bioziden laut Brandenburger Umweltministerium aktuell nicht mehr wirksam. Die Behörden konzentrieren sich nun auf das Absaugen der Nester und die Planung für das kommende Jahr.