Keine Entwarnung: Über 20 Betriebe von Vogelgrippe betroffen
01.12.2025
Für Geflügelhalter gibt es weiterhin keine Entwarnung: Auch nach dem Abzug der besonders anfälligen Kraniche gehen Fachleute davon aus, dass andere Wildvögel das Vogelgrippevirus weitertragen. Zwar steigen die Fallzahlen nicht mehr so rasant wie noch im Oktober, doch das Infektionsgeschehen verlagert sich zunehmend nach Westen. Seit September sind bundesweit rund 2,3 Millionen Tiere verendet oder gekeult worden – so viele wie noch nie. Auch die Zahl der infizierten Wildvögel liegt mit über 2.000 Fällen auf Rekordniveau. NRW gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen, mit 148 Fällen bei Wildvögeln und 28 in Betrieben. Acht Sperrzonen gelten derzeit im Land. Das Agrarministerium betont, dass Eier und Geflügelfleisch weiterhin sicher konsumiert werden können.