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Brandenburg erhöht Beamtenbezüge nach Karlsruhe-Urteil

01.07.2026

Brandenburg muss tief in die Tasche greifen: Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hebt das Land die Gehälter seiner rund 30.000 Beamten drastisch an. Bis 2028 werden dafür mehr als 1,5 Milliarden Euro fällig. Finanzminister Daniel Keller kündigte Gehaltssprünge von durchschnittlich 15 bis 17 Prozent an. Besonders stark profitieren höhere Dienstgrade und Spitzenbeamte wie Staatssekretäre. Polizisten im Einstiegsamt erhalten knapp 500 Euro mehr im Monat. Um die Kosten zu dämpfen, kündigte Innenminister Jan Redmann einen strikten Personalabbau und deutlich weniger Beförderungen in den kommenden Jahren an.