Berlin rüstet mit KI in Sachen Sicherheit auf
03.03.2026
Berlin rüstet technisch auf: Ab April setzt die Polizei an vier Kriminalitätsschwerpunkten auf KI-gestützte Videoüberwachung. Betroffen sind der Alexanderplatz, die Warschauer Brücke, das Kottbusser Tor und der Görlitzer Park. Die rund 3,9 Millionen Euro teure Technik arbeitet nach dem sogenannten „Black-Screen-Prinzip“: Die Monitore in der Leitstelle bleiben dunkel, bis die Software ein verdächtiges Verhaltensmuster erkennt – erst dann schaltet sich das Bild für die Beamten ein. Eine biometrische Gesichtserkennung ist laut Polizei ausgeschlossen. In der zweiten Jahreshälfte sollen weitere Standorte, unter anderem in Neukölln, folgen.