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R-E-S-P-E-C-T 5 - C.

30.03.2026

Ein Song schreibt Geschichte – bis heute. Ich habe am Weltfrauentag den Film „Respect“ an-geschaut. Er erzählt die Geschichte von Aretha Franklin. Und durch den Song R-E-S-P-E-C-T ist die ganze Geschichte erzählt. Ich erzähle sie in Etappen. 6. Buchstabe: C. Wie Colour.

Der Begriff „Farbige“ gilt als veraltet, kolonialistisch und diskriminierend. Es ist ratsam, Menschen nicht auf ihre Hautfarbe zu reduzieren. Bevorzugte Begriffe sind respektvolle Selbstbezeichnungen wie „People of Colour“ oder „schwarze Menschen“. Das N-Wort gilt heute besonders als rassistisch beleidigend. Um wenige Begrifflichkeiten ist so gestritten worden, wie um die Hautfarbe von Menschen. „Negros“ also „Schwarze“ war der Begriff, der seit der Kolonialisierung verwendet wurde. „Schwarze Menschen“ drückt mehr Respekt aus. Wenn man „People of Colour“ verwendet, ist es umfassender. Hautfarben gibt es viele, in allen Schattierungen. Weiße als überlegene Rasse zu bezeichnen ist genau so daneben, wie „ugly white man“.

Treffender als Martin Luther King in seiner berühmten Rede in Washington kann es nicht ausgedrückt werden. „I have a dream“.

Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden. Ich habe einen Traum.

Aretha Franklin träumte und kämpfte mit Martin Luther King, dass dieser Traum eines Tages Wirklichkeit werden sollte. Noch sind wir nicht am Ziel. Dafür hat nach Barack Obama ein weißer Rassist gesorgt. Was dieser Kampf mit dem Begriff „Tambourmajor“ zu tun hat, erfahren wir morgen.