
Es begab sich aber.
18.12.2020
Auf dem Weg zum Weihnachtsfest hilft mir ein Text von Armin Juhre. Ich habe ihn leicht aktualisiert.
Es begab sich aber zu der Zeit, da die Bibel ein Bestseller war,
übersetzt in mehr als 200 Sprachen, dass alle Welt sich fürchtete:
vor selbstgemachten Katastrophen, Inflationen, Kriegen, Pandemien und Ideologien,
vor Regenwolken, radioaktiv und Raumschiff-Flottillen, die spurlos verglühn
Als die Menschenmenge auf dem Wege war, ungeheuer sich vermehrend,
hinter sich die Vernichtungslager der Vergangenheit,
vor sich die Feueröfen des Fortschritts und die Millionen Heimatlosen, die auf dem Planeten unterwegs waren und nach Überlebensmöglichkeiten suchten,
und alle Welt täglich geschätzt und gewogen wurde,
ob das atomare Gleichgewicht stimmt
hörte man sagen:
Lasst uns nach Bethlehem gehen.
Soweit Armin Juhre. Ich frage mich, was mich der Gang nach Bethlehem lehrt. Ich treffe dort auf den heruntergekommenen Gott. Der uns in einem Kind begegnet und uns lehrt, wie Kinder zu lieben und zu vertrauen. Der das Gute in uns weckt und die Liebe zu allem Geschaffenen. Erst dann, wenn wir zu dieser Krippe gehen, wird uns die Weihnachtsbot-schaft konkret erreichen. Wir werden mitten in der Pandemie das „Friede auf Erden“ hören. Und es wird uns verändern.