Freibad versus Hallenbad

In den vergangenen Jahren haben Sauna, Spa und Wellness im deutschsprachigen Raum an immer mehr Bedeutung gewonnen. Mittlerweile hat sich auch hier zu Lande eine echte Bade- und Wellnesskultur entwickelt, die weit über die FKK Mentalität hinaus geht. Und auch wenn viele Wellness Centren mit tollen Angeboten locken, ist nichts so verführerisch wie ein eigener Wellness Tempel für zu Hause.

 

Ihre eigene Wellness Oase

 

Die Entscheidung für ein eigenes Schwimmbad ist oftmals schneller getroffen als gedacht. Die wirkliche Herausforderung besteht erst darin, sich für die Art des Schwimmbads zu entscheiden. Ob drinnen oder draußen, ob eckig, oval oder rund, ob Marmor oder Granit. Tausend kleine Kleinigkeiten, die nur darauf warten entschieden zu werden. Die sicherlich wichtigste Entscheidung ist der Standort des Beckens. Denn je nachdem ob Sie sich für ein Hallen- oder Freibad entscheiden, müssen Sie sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen. Doch was passt eigentlich zu wem? Und welcher Schwimmbadtyp sind Sie?

 

Das Hallenbad

 

Ein Hallenbad hat natürlich einen riesen Vorteil: Es ist drinnen. Das bedeutet man kann nach Lust und Laune auch in der kalten Jahreszeit vergnügt planschen – ob es regnet, stürmt oder schneit. Zudem kann mich sich um den Pool herum ein kleines Wellness Studio erschaffen. In der einen Ecke ein kleiner Whirlpool, gegenüber eine kleine Sauna, hier und da noch ein paar Liegen und vielleicht eine Bar. So kann sich jeder den eigenen Bedürfnissen entsprechend einen Ort der Ruhe und Entspannung schaffen, an den man nach der stressigen Arbeit flüchten kann. Wer sich den großen Traum vom eigenen Hallenbad erfüllen will, der sollte vor allem genügend Platz haben aber auch ein paar Rücklagen. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld ganz genau ob es das ist was sie wollen. Und ob sie die Entscheidung in fünf oder zehn Jahren immer noch vertreten können. Zudem muss ihnen klar sein, dass ein eigenes Hallenbad keine Do-it-yourself Aufgabe ist.

 

Bevor Sie also den halben Baumarkt plündern und sich selbst am Schwimmbeckenbau versuchen, kontaktieren Sie lieber einen Fachmann. Denn auch wenn Sie noch so handwerklich begabt sind, fehlt ihnen das richtige Know-how. Denn wegen der hohen Luftfeuchtigkeit im Raum, müssen Fenster, Wände und Boden spezielle bauphysikalische und technische Voraussetzungen mitbringen. Ersparen Sie sich also viel Ärger, Zeit und Geld und vertrauen sich direkt einem Profi an.

 

Mittlerweile gibt es neben unzähligen Formen, auch eine riesen Auswahl an Materialien, Schwimmbadtechniken und allerhand Zubehör und anderem Schick-Schnack. Ihrer Fantasie sind also fast keine Grenzen mehr gesetzt. Von dezent und klassisch bis hin zu protzig und dekadent. Mit Lichtshow im Wasser, Brücke oder künstlichem Wasserfall. Die Pool-Welt hat so einiges zu bieten.

 

Das Freibad

 

Bei 35° Grad im Schatten träumt doch jeder von einem eigenen Pool im Garten. Und wer es satt hat sich mit dem Gartenschlauch etwas Abkühlung zu verschaffen oder einfach die billigen Plastik-Pools leid ist, sollte vielleicht doch mal den einen oder anderen Gedanken mehr an eine solche Investition verschwenden. Ist man erst mal dazu bereit das Sparschwein zu plündern, verhält es sich ähnlich wie bei einem Hallenbad. Selbermachen macht sicherlich Spaß aber führt halt bei den meisten leider eher zu steigendem Puls als zu einer erfrischenden Abkühlung. Zwar findet man online mittlerweile allerlei Anleitungen zum selber bauen, einen Pool-Baukasten quasi, doch wer langfristig etwas von seinem Schwimmbecken haben will, der sollte von solche Experimente die Finger lassen. Seien die günstigen Preise auch noch so verlockend, am Ende kommt Sie das wesentlich teurer zu stehen.

 

In Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen für Freibäder. Der Grund dafür ist relativ simpel: Im Garten haben die meisten einfach noch ausreichend Platz. Und auch die Nutzung im Winter ist Dank der neusten Technik kein Problem mehr. Zum einen können Sie ihren Pool mit einer großzügigen Überdachung ausstatten und erschaffen sich somit ein kleines Hallenbad im Freien. Zum anderen können Sie natürlich die Temperatur des Wassers selbst regulieren.

 

Und wenn ihnen im Dezember um 23 Uhr bei -14° Grad Außentemperatur halt nach Schwimmen ist, ist das kein Problem mehr. Das ist wirklich purer Luxus. Auch ihr Freibad können Sie individuell gestalten. Von der passenden Überdachung, Wassertiefe bis hin zu den richtigen Fliesen für drum herum – das Angebot ist wirklich beeindruckend.

 

Pool Mania

 

Wer echten Luxus zuhause erleben will, muss nicht ewig sparen. Jeder kann sich sein Angebot aufs Maß zuschneiden lassen und den überflüssigen Klimbim einfach streichen. Ob Sie nun der Hallenbad oder Freibad Typ sind, hängt vor allem von ihrer Wohnsituation ab. Wenn Sie noch genügend Platz im Haus oder für einen Anbau noch genügend Geld übrig haben, steht einem Hallenbad nichts mehr Weg. Außer Sie wollen lieber ein Freibad. Wenn Sie jedoch bis unters Dach vollgestopft sind, aber im Gärtchen noch den einen oder anderen Quadratmeter entbehren können, sollten Sie sich für ein Freibad entscheiden.

 

Worin auch immer Sie am Ende baden – hauptsache sie baden.

 

Freibad versus Hallenbad
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