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Finalistenpaar 7

Finalistenpaar 7: Eileen und Elia aus Tegel

Eil_eli
„Anfangs ging bei dem geplanten Heiratsantrag alles schief, was nur schief gehen konnte. Elia hatte Großes geplant. Ein romantischer Überraschungstrip nach Venedig. Morgens zum Flughafen fahren und abends bei Kerzenschein in einer der romantischsten Städte verloben… Tja daraus wurde leider nichts. 2 Tage bevor es losgehen sollte, lag ich mit 40°C Fieber in einem Berg aus Taschentüchern im Bett und war zu nichts zu gebrauchen. Also hat er heimlich alles verschoben… 2 Monate später dann der nächste Versuch: Wieder war alles perfekt geplant. Dieses Mal hielt der Optimismus bis einen Tag vor der Abreise. Dann kam die Info, dass die Fluggesellschaft streikt und der gebuchte Flug ausfällt. Etwas demotiviert hat er es dann mit der Planung erstmal sein lassen. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt nichts von seinem Dilemma.
Wieder ein paar Monate später (am 07.01.2017), es war kurz nach dem ersten Geburtstag unserer Tochter, fiel der erste Schnee des Winters. Wir lieben den ersten Schnee und die Stimmung, die damit einher geht. Auch unsere Tochter wurde ein Jahr vorher am Tag des ersten Schneefalls geboren. Also haben wir abends spontan unsere Tochter in den Kinderwagen gepackt, uns den Hund geschnappt und sind zu einem Spaziergang am See aufgebrochen. Es war bereits nach 20 Uhr, wir trafen kaum andere Menschen unterwegs. Der Schnee rieselte leise vom Himmel und alle Geräusche waren gedämpft. Unser Hund spielte ausgelassen im Schnee und unsere Tochter schlief friedlich im Kinderwagen. Die Atmosphäre hatte etwas Magisches. An einer Ausblicksplattform blieben wir schließlich stehen und genoßen Arm ind Arm die Aussicht.

 

Ich merkte, dass Elia sehr nervös war und nicht so richtig wusste, wohin mit seinen Händen. Als er dann zu erzählen begann, wie glücklich er mit mir sei und wie sehr er mich liebt, begann ich zu ahnen, worauf das hinausläuft. Plötzlich fiel er im Schnee auf die Knie und machte mir einen Heiratsantrag. Dieser Moment war so toll, dort am See nur im Lichtschein vereinzelter Laternen. Ich sagte ja, Elia steckte mir den Ring an und ein bisschen mussten wir lachen als er sich mit nassen Knien wieder hochrappelte. Auch unser Hund scheint die nervöse Stimmung aufgenommen zu haben, da er ebenfalls nervös herumlief und fiepte. So war der Antrag romantisch und witzig zu gleich und somit genau richtig für uns.

 
Als Elia mir im Nachhinein von den missglückten Versuchen erzählte, tat er mir etwas Leid, aber wir konnten beide auch sehr darüber lachen. Der Verlobungsring hat eine ähnliche Geschichte hinter sich. Den Stein hat Elia nämlich während eines Aufenthalts in Brasilien gekauft, ihn in Deutschland schleifen und dann dafür die richtige Fassung anfertigen lassen. Auch während dieses Prozesses ging Vieles durcheinander. Da hat der Arme insgesamt so Einiges durchstehen müssen, bis er endlich sein ersehntes „ja“ hören konnte. Nun wollen wir in diesem Jahr endlich heiraten und hoffen, dass dieses Mal nichts mehr schief geht!“
 

 

 

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