Felix Austria? Wohl doch nicht ….

Ein Land nach dem Anderen fällt den Nationalen Kräften zum Opfer.

 

Ungarn, Polen, Frankreich ist kurz davor, England stimmt im Sommer über den Verbleib in der EU ab und jetzt Österreich. Wir hatten gedacht, mit dem unfreiwilligen Abgang von Jörg Haider sei der Spuk vorbei und jetzt 37 % für die ÖVP in der ersten Runde. Da kann es einem Himmelangst werden, wenn man an Europa denkt.

 

Gleichzeitig spaltet Erdogan die Europäer mit immer neuen Forderungen. Jetzt sollen alle EU-Staaten der Aufhebung der Visa-Pflicht für die Türkei zustimmen – sonst …. immer neue Drohungen und Erpressungen. Ich möchte wirklich nicht in der Haut von Angela Merkel stecken, die ein ums andere Mal vom türkischen Ministerpräsidenten brüskiert wird und erstaunlich diplomatisch darauf antwortet bzw. schweigt. Ja platzt unserer Kanzlerin denn wirklich nie der Kragen?

 

Wie dem auch sei – Europa fällt auseinander in Nationalstaaterei. Man denke nur an die Volksabstimmungen in der Schweiz, an den Rechtsruck in Dänemark und Victor Orban, der Ungarn immer weiter in die rechte Schmuddelecke führt, bringt Helmut Kohl, einem der Väter des europäischen Gedankens, Blumen vorbei. Eine solche Ironie kann sich niemand ausdenken – das ist Realsatire.

 

Lohnt der Kampf um Europa noch?

 

Ich hoffe, dass immer noch Entscheidungsträger in der Politik davon überzeugt sind. Aber in einer Demokratie entscheidet der Wähler – und der ist nicht nur in Österreich zu sehr mit seinen diffusen Ängsten um Besitzstand und Überfremdung beschäftigt, um klar denken zu können. Hoffentlich wacht er nicht zu spät auf.

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