Falco lebt!

Mahler meint am 06.02.2015
 
 
[display_podcast] Er ist der größte Popstar, den Österreich hervorgebracht hat. Wenn man Udo Jürgens als Chansonier bezeichnet oder als Schlagersänger. Jeanie, Amadeus oder eben der Kommissar – Falco hat doch richtig Spaß gemacht – oder? Und er war einfach eine schillernde Persönlichkeit – inklusive seines Spektakulären Abgangs heute vor 17 Jahren durch einen Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik . Falco, eigentlich – Johann Hölzel – wird gelegentlich als „der erste weiße Rapper“ bezeichnet. Sein Titel Rock Me Amadeus erreichte als erstes und bis dato einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts. In den 1990er Jahren wurden angebliche Drogenprobleme Falcos in den Medien thematisiert.[4] Falco zog sich mit seiner Mutter in die Dominikanische Republik zurück,. Falco dazu: „Die Frage ist nicht, was mache ich hier. Die Frage ist, was lasse ich in der Zeit, in der ich da bin, zu Hause für einen Blödsinn aus.“ Am 6. Februar 1998 starb Falco bei einem Autounfall auf einer Kreuzung in der Dominikanischen Republik. Falco war sofort tot. Bei der Obduktion wurden bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,5 ‰ und große Mengen an Kokain sowie THC nachgewiesen. O-Ton Falco:
„Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte, dann wie James Dean – auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“ Und weiter „Wenn ich morgen meinem Gott gegenüberstehe, kann ich sagen: ‘Ich bin unschuldig! Ich hab niemanden was getan, ich hab niemanden g’legt, ich hab niemanden betrogen, ich hab niemanden wehgetan… außer mir selbst.’ Und das wird er mir hoffentlich verzeihen.“
Ich bin sicher: Gott hat ihm verziehen. Darin ist er mindestens so gut wie Falco in Sachen Musik.
Rest in Peace, Falco.
 
 

Falco lebt!
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