Expedition in unerforschte Tiefen

Quallen: Anmutig schweben die Dauerbrenner der Evolution seit 650 Millionen Jahren im Ozean und setzen - wie diese Feuerqualle - toxische Nesselzellen ein, um ihre Beute zu fangen.
Quallen: Anmutig schweben die Dauerbrenner der Evolution seit 650 Millionen Jahren im Ozean und setzen – wie diese Feuerqualle – toxische Nesselzellen ein, um ihre Beute zu fangen.

Solvin Zankl entführt die Besucher im Technikmuseum auf eine Reise zu den Bewohnern der Ozeane. Der studierte Meeresbiologe hat als Fotograf zahlreiche Expeditionen begleitet und unter zum Teil extremen Bedingungen eindrucksvolle Bilder gesammelt – wie zum Beispiel das weltweit einzige Foto eines lebenden Exemplars des nur zehn Zentimeter kleinen Tiefsee-Kalmars Magnapinna atlantica.
Während einer Expedition des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven mit dem Forschungseisbrecher POLARSTERN in den Südatlantik gelangen ihm darüber hinaus zahlreiche weitere Fotografien von Organismen der Tiefsee, dem größten und gleichzeitig geheimnisvollsten Lebensraum der Erde. Und von einer Expedition des GEOMAR-Forschungszentrums Kiel mit dem Forschungsschiff POSEIDON und dem Tauchboot JAGO vor die norwegische Küste brachte Zankl eindrucksvolle Bilder der Kaltwasserkorallenriffe, die für normale Taucher unzugänglich sind, mit.

 

Elegant dahin schwebende Quallen, leuchtend bunte Korallenriffe, neugierige Schildkröten und transparente Fische, die aussehen wie von einem anderen Stern: Ab dem 20. Januar 2017 zeigt das Deutsche Technikmuseum in Berlin 35 eindrucksvolle Fotografien des Kieler Naturfotografen Solvin Zankl. Faszinierende und kaum bekannte Lebensformen in tropischen, subtropischen, kühlen und polaren Meeren sowie in der ab 200 Metern Tiefe beginnenden Tiefsee werden vorgestellt – eine beeindruckende Dokumentation der Schönheit der Natur, aber auch ihrer Gefährdung. Die Ausstellung wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“ präsentiert.

 

Mit ihren Kopfflossen lenken die Mantarochen sich Nahrung ins Maul und filtern sie durch die Kiemenspalten. Raja Ampat, West Papua, Indonesien, Pazifischer Ozean
Mit ihren Kopfflossen lenken die Mantarochen sich Nahrung ins Maul und filtern sie durch die Kiemenspalten. Raja Ampat, West Papua, Indonesien, Pazifischer Ozean

 

Mehr Informationen zu dieser Ausstellung im Technikmuseum.

 

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