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Europäische Wertegemeinschaft 5 – Menschenrechte

Europa ist nicht mehr auf den jüdisch-christlichen Grundwerten aufgebaut. Stattdessen sprechen alle derzeit von der europäischen Wertegemeinschaft. In dieser Woche schauen wir uns die Werte an, die uns Europäer verbinden. Heute: Menschenrechte.

 

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von Paris 1948 entstand auf der grauenvollen Erfahrung zweier Weltkriege, die vielen Millionen Menschen das Leben gekostet haben. Die Gräueltaten der Kriegsparteien sind nur dadurch zu erklären, dass man Menschen zu Un-Menschen erklärt und damit zum Abschuss respektive zur Massenvernichtung frei gegeben hat – staatlich sanktioniert.

 

Damit so etwas nie mehr passieren sollte, wurden die Menschenrechte 1948 verabschiedet, mit 48 Ja-Stimmen und 8 Enthaltungen, diese kamen von der Sowjetunion, der Ukraine, Weißrussland, Polen, der CSSR, Jugoslawien, Saudi-Arabien und Südafrika. Auch für die heutige politische Weltlage eine interessante Reihung.

 

Heute ist die Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Voraussetzung zum Beitritt in die EU. Sie beziehen sich auf “die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit und die Gleichberechtigung von Mann und Frau“.

 

Europa muss eine Wertegemeinschaft bleiben. Heute stehen wir am Scheideweg. Jedes Volk auf europäischem Territorium muss sich entscheiden, ob es zu dieser Wertegemeinschaft dazu gehören möchte oder nicht. Das belegen allerdings nicht Regierungserklärungen sondern gestaltete Politik ….

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