Europa muss zusammenstehen. Mahler meint am 18.06.2018

160203_Mahlermeint_bannerJetzt prallen die Ereignisse so aufeinander, dass endlich eine Einigung her muss. Die CDU und die CSU drohen auseinanderzubrechen. Folge: eine Staatskrise, Neuwahlen, eine neue Runde von Koalitionsverhandlungen – sicherlich mindestens ebenso zäh wie die Letzten – Ende 2017, Anfang 2018.

Drei Morde an jungen Frauen bzw. Mädchen, begangen von Geflüchteten. Wütende Proteste gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, Wasser auf die Mühlen der rechten Hetzer.

Die Aquarius darf endlich in Valencia festmachen, Italien hatte eine Aufnahme von mehr als 600 Flüchtlingen verweigert.

Österreich rüstet am Brenner und anderswo die Grenzen wieder auf – Asylsuchende werden nicht ins Land gelassen.

Im BAMF laufen die Aufräumarbeiten. Dabei ist das, was bisher bekannt wurde, nur die Spitze des Eisberges. Eine hoffnungslos überforderte Behörde konnte die Menge der Anträge einfach nicht bewältigen.

Unsere Kanzlerin hofft auf den Befreiungsschlag auf dem EU Gipfel in zwei Wochen. Abgesehen davon, dass die Aussichten auf eine gesamteuropäische Lösung gegen Null tendieren wird sie Horst Seehofer so lange nicht hinhalten können.

Das „Wir schaffen das“ von 2015 scheint doch noch zur Schicksalsfrage der Kanzlerin zu werden. Und jetzt auch noch die Niederlage gegen Mexiko bei der WM. Mexiko, tief in einen Grenzstreit mit den USA verwickelt, richtet gemeinsam mit den Gringos aus dem Norden und Canada die WM 2026 aus. Der Fußball stellt eben alles auf den Kopf.

Europa muss zusammenstehen. Mahler meint am 18.06.2018
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