Ethereum kann die Haushaltskasse aufbessern

Eine Menge Menschen in Deutschland machen sich derzeit Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Schuld daran trägt – wie sollte es in diesen Tagen sein – der Corona-Virus. Die Maßnahmen, die die Bundesregierung zur Eindämmung der Infektionszahlen beschlossen hat, sind zwar äußerst sinnvoll. Allerdings reißen sie allerorts ein mehr oder weniger großes Loch in die Haushaltskassen. Denn viele Arbeitnehmer verdienen in Kurzarbeit weniger oder haben gar ihren Job verloren. Und Kleinunternehmer kommen ohne staatliche Zuschüsse nicht über die Runden. In dieser schwierigen Situation kommt jeder Euro gelegen. Deshalb ist es eine Überlegung wert, in einem nach wie vor boomenden Markt zu investieren: Kryptowährungen.

 

Seit einigen Jahren gibt es diese digitalen Zahlungsmittel bereits. Allerdings kennen die meisten Menschen nur den Bitcoin als prominentesten Vertreter. Dabei sind seit 2009, dem Geburtsjahr des Bitcoins, mehr als 6.000 digitale Zahlungsmittel entstanden. Rund 1.000 von ihnen werden heute jeden Tag mit einem bemerkenswerten Gegenwert gehandelt. Hinter dem Bitcoin nimmt der Ether den zweiten Platz unter den wertvollsten Kryptowährungen ein. Das System, auf dem das Zahlungsmittel basiert, heißt Ethereum, daher wird auch die Währung selbst häufig so genannt. Ein Blick auf den Ethereum Kurs zeigt eine durchaus wilde Kurve, die jedoch typisch für eine Kryptowährung ist. Nicht selten kommt es vor, dass der Stückpreis über Nacht deutlich ansteigt oder abfällt. Wer sich bei einem solchen Kursverlauf entscheidet, rechtzeitig Ethereum zu kaufen und bei Kursanstieg wieder zu verkaufen, der kann viel Geld verdienen.

 

Wie der Bitcoin und viele andere digitale Zahlungsmittel hat auch der Ethereum Ende 2017 und Anfang 2018 eine Bestmarke nach der anderen aufgestellt. Innerhalb von nur sechs Wochen vervierfachte sich der Wert einer Einheit. Mitte November 2017 lag der Stückpreis noch bei rund 230 Euro, Anfang Januar 2018 kostete ein Ethereum schließlich mehr als 1.000 Euro. Allerdings fiel der Preis bis Anfang April 2018 wieder bis auf etwa 310 Euro – nur um einen Monat später erneut auf rund 610 Euro zu klettern. Derart extreme Achterbahnfahrten legt der Ethereum zwar nicht mehr hin. Dennoch ist der Kurs nach wie vor sehr wechselhaft – wie auch ein Blick auf den Verlauf im Jahr 2020 verdeutlicht.

 

Ins Jahr startete die Währung bei etwa 115 Euro pro Stück. Mitte Februar musste man schon rund 260 Euro für einen Ethereum auf den Tisch legen. Bedingt durch die Corona-Krise fiel der Wert Mitte März 2020 auf ein bisheriges Jahrestief von 93 Euro. Anschließend konnte sich der Kurs jedoch wieder erholen und stieg bis Mitte April auf über 170 Euro. Selbst ein kleineres Tief des Zahlungsmittels lässt sich hervorragend für einen Kauf nutzen. Denn oftmals dauert es nicht lange, bis der Wert erneut zunimmt. Man sollte allerdings bedenken, dass man es bei einer Kryptowährung mit Spekulationswaren zu tun hat. Wie bei Aktien besteht immer die Gefahr, dass der Kurs nach einem Kauf stark abfällt. Dann beweist man entweder Geduld und wartet auf einen Aufschwung oder verkauft die Einheiten mit Verlust wieder. Aufgrund der Unberechenbarkeit der digitalen Zahlungsmittel sollte man die Kursverläufe sehr genau beobachten und sich den Moment eines Kaufs gut überlegen. Wenn man dies tut, sind hohe Gewinne alles andere als ausgeschlossen.

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