Er hat die Haare schön.

Holstein Kiel kegelt die Bayern aus dem DFB-Pokal. Das ist schon eine Meldung. Wobei ich die Sportseiten in der Tageszeitung auch nicht mehr so gerne anschaue. Wenn ich mir das Geeiere um die Handball WM in Ägypten anschaue, die Verlegung der Weltcup-Slalom Wettbewerbe am kommenden Wochenende von Wengen in der Schweiz erst nach Kitzbühl/Österreich und einen Tag später soll es jetzt Flachau sein, in Kitzbühl sind auch zu viele Coronafälle aufgetre-ten ….

Auch Profi-Fussball muss offensichtlich sein. Ohne Zuschauer zwar und mit massenhaft Tes-tungen – die Spiele werden im engen Takt durchgezogen. Ob Corona-bedingt die halbe Stamm-Mannschaft ausfällt oder nicht … Wer will das sehen? Offensichtlich immer noch viele an den Endgeräten. Und da ist der Friseurinnung etwas anzeigenwürdiges aufgefallen: Die Profikicker treten stets perfekt frisiert und gestylt vor die Kameras. Wie kann das sein? Seit dem verschärften Lockdown vom 16. Dezember darf kein Friseurin mehr eine Schere in die Hand nehmen, kein Barbier das Messer. Während sich die allermeisten aus dem Berufsstand der HaarkünstlerInnen enthalten und verlustreich auch auf Privattermine verzichten, scheinen die Profi-Kicker eine Hintertür gefunden zu haben. Die Partie Hoffenheim gegen Freiburg am 2. Januar zeigte viele frisch gestylte Männerköpfe. Können nur Profis gemacht haben. Die Fri-seurinnung will dem jetzt nachgehen. In einem Fall haben sie schon danebengelangt: Vincenco Griffo vom FC Freiburg hatte die Haare auffallend schön. Sein Geheimnis: seine Frau ist Fri-seurin. Gehört also zum Hausstand und darf das.

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