Endspurt in die heiße Phase

Nach zwei Tagen und Nächten Erholung gestern wieder die erste lange Nacht. Spannend haben sie es gemacht die beiden P-Teams Polen und Portugal. Und natürlich Elfmeterschießen, wo es immer einen Depp und einen Helden gibt. Der Depp war leider Kuba, der Ex-Dortmunder Jakub Blazcvykowski, der ein super Turnier gespielt hat. Der Held war der portugiesische Keeper Rui Patricio, der den Elfer hielt. Portugal ist damit die einzige Mannschaft, die es ohne Sieg in der normalen Spielzeit ins Halbfinale geschafft hat.

 

Heute kann ein weiterer Außenseiter Geschichte schreiben – EM-Neuling Wales. Das vorgezogene Endspiel gibt es Morgen – die beiden stärksten Mannschaften Italien und Deutschland treffen aufeinander. Und Island könnte sein blaues Wunder fortsetzen und Gastgeber Frankreich aus dem Turnier schießen. Am Sonntagabend sind wir schlauer.

 

Die Angst vor Anschlägen ist der Freude am Sport gewichen. Hoffen wir, dass es so bleibt. Trösten kann es keinesfalls, dass die Terroristen derzeit in der Türkei ihre hässliche Fratze zeigen. In Rio, dem Schauplatz des nächsten sportlichen Großereignisses regiert das Chaos. Und die Kriminalität. Russlands Leichtathleten sind dopinggesperrt. Es wird immer schwieriger, sich unbeschwert am Sport zu freuen.

 

Genießen wir die EM, solange es noch geht. Trotz der Ringe unter den Augen – die Nächte sind eben lang.

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