Einigkeit macht stark.

„Eine Krise bringt immer das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor“ – darauf hat sich der Bundestag gestern in seiner Debatte um den Rettungsschirm angesichts der Corona-Krise geeinigt. Und: Bisher ist zu beobachten, dass das Beste, dass die Solidarität noch bei weitem überwiegt gegenüber dem Hamstern von Clopapier, das die hässliche Fratze der un-solidarischen Gesellschaft zeigt.

Eine nie gekannte Einigkeit herrschte auch im Bundestag zwischen den sich ansonsten bis aufs Messer bekämpfenden Parteien. Alle Redner waren sich einig, dass die Bundesregierung rich-tig und angemessen reagiert, indem sich zunächst einen gigantischen Rettungsschirm übers Land breitet. Klar, es gibt Detailfragen, in der sich Regierungsparteien und Opposition nicht einig sind. Unterschiedliche Einschätzungen, was die Dauer, die Verteilung und die Höhe der Finanzhilfen für medizinische Einrichtungen, Einzelne und Firmen betrifft.

Deutlich wurde in der Debatte auch, dass nicht Abschottung, sondern Öffnung das Gebot der Stunde ist. Eine Pandemie – also eine weltweite Epidemie – kann nur in globaler Zusammen-arbeit bewältigt werden. „Rette sich, wer kann“ ist weder innerhalb eines Gemeinwesens noch international ein guter Ratgeber. „Gemeinsam werden wir die Krise bewältigen“, sagte Arbeitsminister Hubertus Heil zum Auftakt der Bundestagsdebatte. Und diesen Gemeinsinn, dieses „Einigkeit macht stark“ sollte jetzt jede und jeder Einzelne zur Maxime des Denkens und Handels machen. Die Abgeordneten, die uns, das Volk, repräsentieren, haben es vorge-macht: Jetzt ist die Zeit des Zusammenhaltens und nicht des Streits. Nehmen wir uns alle da-ran ein Beispiel.

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