Earth for all.

Vielleicht ist es noch nicht zu spät. 50 Jahre nach dem Report des Club of Rome „Die Grenezen des Wachstums“ erscheint in diesen Tagen das Nachfolgewerk „Earth for all“. All das, was vor 50 Jahren vorausgesagt wurde, ist eingetroffen. Nein, schlimmer noch: Die Szenarien, die das internationale ForscherInnenteam des Club of Rome vor 50 Jahren entworfen hat, sind alle-samt übertroffen worden – im negativen Sinn. Fünf Themen waren es damals, fünf Themen sind es heute:

* die Armut im globalen Süden die grassierende Ungerechtigkeit

* die Entwicklung einer regenerativen und naturverträglichen Landwirtschaft

* die umfassende Energiewende

* und die Gleichstellung der Frauen.

Mit diesen 5 Programmpunkten könnte das Steuer des trägen »Tankers Erde« von seinem zerstörerischen Kurs noch abgebracht werden. Dafür verbinden die Forschenden aktuelle wis-senschaftliche Erkenntnisse mit innovativen Ideen für eine andere Wirtschaft. Der aktuelle Bericht an den Club of Rome liefert eine politische Gebrauchsanweisung für die wesentliche Handlungsfelder, in denen mit vergleichbar kleinen Weichenstellungen große Veränderungen erreicht werden können. Sie behaupten: noch haben wir eine nicht ganz unrealistische Chance. Aber wir müssen sie ergreifen: jetzt. Und alle. Also auch Sie und ich. Unbedingt lesen, wenn sie an der Zukunft unseres Planeten interessiert sind und handeln möchten: Earth for all, herausgegeben vom Club of Rome, 256 Seiten kosten 25 Euro, die die Welt verändern können. Wenigstens für die Leserin, den Leser.

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