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Druckerkauf: Was gilt es zu beachten?

druckenDrucker sind inzwischen in der Anschaffung relativ günstig geworden. Allerdings gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede.

 

Auch sind nicht alle Druckerarten für jeden Einsatzzweck sinnvoll. Wo der Unterschied zwischen Laser- und Tintenstrahldrucker liegt, welche Vorteile beide Modelle bieten und was beim Kauf zu beachten ist, verrät unser Einkaufsratgeber.

 

Laser- oder Tintenstrahldrucker? Auf den Anwendungsfall kommt es an!

Wer sich auf die Suche nach einem neuen Drucker macht, kommt unweigerlich an den Punkt, wo er sich zwischen Tintenstrahl- und Laserdrucker entscheiden muss. Für einen Tintenstrahldrucker spricht, dass auch sehr gute Geräte schon günstig zu bekommen sind. Gerade wer viel druckt, profitiert von diesen Geräten. Wer hingegen seltener druckt, ist mit einem Laserdrucker meist besser beraten. Anders als bei Tintenstrahldruckern können die Toner bei diesen Geräten nicht eintrocknen. Somit können Gelegenheitsdrucke auch in einem Abstand von mehreren Monaten erstellt werden, ohne dass man eingetrocknete Tinte befürchten muss.

 

Neben dem Anschaffungspreis sollte man aber auch die Betriebs- und Folgekosten in die Entscheidung einbeziehen, wie im PC-Magazin erklärt wird. Denn auch Stromverbrauch und die Kosten für Verbrauchsmaterialien sind in die Kalkulation einzubeziehen. Vor allem letzterer Posten schlägt schnell ordentlich zu Buche. Daher sollte man vorab zumindest einen kurzen Online-Vergleich anstellen, um einen Überblick zu erhalten, wie teuer die Toner- bzw. Tintenkartuschen sind. Bei Online-Anbietern kann man nach Herstellern und Modellen suchen und schnell vergleichen.

 

Diese Modelle schneiden laut Stiftung Warentest gut ab

Wichtige Wegweiser beim Druckerkauf sind Vergleichstests. Vor allem die Stiftung Warentest und Fachmagazine sind gute Quellen für die Informationsbeschaffung. In einem aktuellen Test schnitten beispielsweise die Epson-Tintenstrahldrucker „Workforce Pro WFC5790 DWF“ und „Ecotank ET-2750“ gut ab. Letzterer wartet mit einem extragroßen Tintentank auf und schneidet laut einer Zusammenfassung von T-Online bei den Tintenkosten noch besser ab als der „Workforce“, der wiederum beim Kopieren die Nase vorn hat. Für welches Epson-Modell man sich auch entscheidet, die passenden Epson-Druckerpatronen gibt es hier bei tintencenter.com.

 

Originalpatronen oder Produkte von Drittanbietern?

Bei der Recherche nach den voraussichtlichen Materialkosten wird man schnell große Preisunterschiede zwischen den Originalpatronen und solchen von Drittanbietern feststellen. Der Vorteil von Alternativprodukten ist ihr zumeist unschlagbar günstiger Preis. Allerdings sollte man sich vor dem Druckerkauf informieren, ob das Gerät mit Fremdpatronen funktioniert. Heutzutage drucken bis auf wenige Ausnahmen die meisten Geräte mit Fremdzubehör. Abstriche muss lediglich machen, wer großen Wert auf die Qualität eines Drucks legt: Alternative Tinten sind weniger lichtstabil und trocknen schneller ein.

 

Wer also vor allem E-Mails, Textdokumente oder Handouts für eine Präsentation ausdruckt, braucht nicht unbedingt die Originalpatronen. Wer hingegen hochwertige Farbdrucke erstellen möchte, die eventuell dem Sonnenlicht ausgesetzt sein werden, sollte besser zur Originalware greifen. Gänzlich Abstand nehmen sollte man von Billigprodukten aus Fernost, deren Preis zu schön klingt, um noch ansatzweise akzeptable Qualität zu bieten.

 

Bildrechte: Flickr Printer icon Christiaan Colen CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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